Folge 43 | Wellbeing oder Selbstoptimierung: Was brauchen wir wirklich?
Shownotes
Ein Gespräch über Gesundheit und Wohlbefinden mit Helene Krejcar und Günther Sterlike
Wie können wir gut für uns sorgen, ohne dass Selbstfürsorge zur nächsten Aufgabe auf unserer To-do-Liste wird?
In dieser Folge von Welle.Wieselburg sprechen wir mit Günther Sterlike, dem Gründer des Wellbeing Center Wieselburg (WBC), und Helene Krejcar, Psychotherapeutin und Anbieterin von Psychotherapie und Supervision im WBC. Wir gehen der Frage nach, was Wellbeing eigentlich bedeutet und warum wir uns nicht ständig verbessern müssen, um ein gutes Leben zu führen.
Günther Sterlike erzählt außerdem, wie die Idee zum Wellbeing Center Wieselburg entstanden ist, welche Angebote dort zusammenkommen und wie das WBC Menschen dabei unterstützen möchte, etwas für ihr Wohlbefinden zu tun. Helene Krejcar spricht aus psychotherapeutischer Perspektive darüber, was es bedeutet, auf sich selbst zu achten.
Eine Folge über Selbstfürsorge ohne Leistungsdruck, die Bedeutung zutiefst verwurzelter Gewohnheiten und die Frage, ob wir uns nicht öfter langweilen sollten.
Hören Sie rein!
Moderation: Klara Wangler Gäste: Helene Krejcar, Günther Sterlike Redaktion: Stadtgemeinde Wieselburg, Gabriela Dorn-Scheruga Audioproduktion & Technik: Wangler Media Logo: c Leerzeichen
Links: https://wbc-wieselburg.at
Transkript anzeigen
00:00:05: Willkommen bei Welle Wieselburg, dem Podcast der Stadtgemeinde Wiesalburg.
00:00:17: Wir leben in einer Zeit, in der wir viele Möglichkeiten haben etwas für unsere Gesundheit unserer persönlichen Entwicklung und unser Wohlbefinden zu tun!
00:00:27: Wir können uns mit Ernährung und Bewegung beschäftigen auf unsere Schlafqualität achten neue Dinge lernen oder uns Unterstützung holen, wenn wir vor Herausforderungen stehen.
00:00:38: Doch was bedeutet es eigentlich sich wohl zu fühlen?
00:00:41: Was brauchen wir um körperlich und psychisch gesund zu bleiben mit den Anforderungen des Alltags umzugehen und eine gute Balance im Leben zu finden?
00:00:51: Und welche Rolle können dabei professionelle Angebote und Orte spielen an denen Menschen Unterstützung Orientierung und Zeit für sich finden?
00:01:01: Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns heute.
00:01:03: Zu Gast sind Günter Sterlike, der Gründer des Wellbeing Center Wieselburg und Helene Kreitscher, Psychotherapeutin und Anbieterin von Psychotherapie und Supervision im WBC.
00:01:15: Herzlich willkommen Helene Kretscher und Günter Stärlike!
00:01:18: Danke für die Einladung.
00:01:19: Danke für den Einladungen.
00:01:20: hallo.
00:01:22: Günter du hast das Wellbeing Centre Wiesleburg gegründet?
00:01:25: Darf ich dich vielleicht ganz am Anfang klärme bitten dass du dich ein bisschen vorstellst?
00:01:29: Ja, gerne.
00:01:30: Danke mal für die Einladung auf alle Fälle!
00:01:32: Mein Name ist Günther Sterlicke und ich bin jetzt fifty-fünfzig Jahre jung und habe mit meiner Tochter gemeinsam dieses Wellbeing Center entwickelt und seit dem ersten Juli in Betrieb genommen.
00:01:45: Ich hab die letzten Jahrzehnte, muss man sagen, mich sehr intensiv mit Immobilien beschäftigen dürfen – war dreißig Jahre bei den ÖBB im Immobilianbereich für Liegenschaftsentwicklungen zuständig.
00:01:59: Die eine oder andere Leidenschaft in mir entdeckt und die hängt sehr stark damit zusammen, wie man leere Ortszentren wieder beleben kann.
00:02:08: Wie man leerstehende reaktivieren kann.
00:02:10: Ich möchte das nicht damit sagen dass Wieselburg an Leerstands thematik hätte ganz entgegenteil.
00:02:15: aber bei diesen Projekten die sozusagen als Unternehmensberater im mobilen Bereich machen darf ist mir diese Idee des Wellbeing Centers passiert.
00:02:26: Wie ist die Idee entstanden und was hat dich dazu gebracht, dieses Zentrum aufzubauen?
00:02:32: Die Idee ist tatsächlich eigentlich für einen Kunden entstanden.
00:02:35: Ich habe da ein leeres Lokal in einer ganz anderen Stadt mir angeschaut und das war so eine klassische Leerstande, man kennt vom Erdgeschoss ja ehemalige Einzelhandelsfläche und dieser Grunde fragt mich, welche Idee ich da für diese Fläche hätte in der Hoffnung.
00:02:50: Ich präsentiere ihm die nächste Einzel-Handelseinrichtungen.
00:02:53: Ich habe gesagt ganz ehrlich also wenn ich die Flächen so sehe und das Gefüge in dieser Innenstadt sehe... Also meine Erzeugung ist der Einzelhandel werde ich nicht glücklich machen.
00:03:03: aber wie ich die flächen gesehen hab Das war eine größere zusammenhängende Verkaufsfläche Und drei antockende Flächen die so halb offen, halbtransparent waren Habe ich zu ihm gesagt du magst vielleicht so an kollaborative Nutzungen nachdenken, mit Dienstleistern gemeinsam.
00:03:19: Das hat ihm nicht gefallen!
00:03:20: Aber mir hat er das ausreichend gut gefallen und ich habe gesagt, ich möchte es unbedingt weiter denken – vielleicht noch ein Satz dazu, wenn ich noch ausholen darf?
00:03:28: Also mein Überzeugung ist ja grundsätzlich dass diese Lehrstände in diesen Gemeinden gibt dass man dort neue Wege suchen muss und der Einzelhandel wird es nicht mehr sein.
00:03:40: Also da gibt's genug andere Entwicklungen in den letzten Jahren, Jahrzehnten, ob das ein Kaufzentrum am Stadtrand ist, ob es der Online-Handel, der Commerce ist, dem Commerce is'.
00:03:49: Und bei diesen Ideen spürt immer wieder die Dienstleistung unter anderem eine große Rolle weil Dienstleistungen Menschen anzuerkter Magnetwirkung sozusagen etabliert und unsere Bemühungen sind ja wieder Menschen ins Zentrum zurück zu bringen.
00:04:04: Ja und beim Weiter... Ich darf Sie immer ein bisschen so Spinnerei bezeichnen, weil mehr war es seinerzeit nicht.
00:04:09: Bei diesem Weiterdenken habe ich irgendwann einmal eine Dame in Wieselburg getroffen, meine Frau Bevasdorfer und die Frau Bewasdorf ist die Leiterin des Intros und das Betriebsservice in Wiezelburg.
00:04:24: Und sie hat mich so derartig dann motiviert und sozusagen auch inhaltlich weiter gepusht diese Idee zu entwickeln.
00:04:32: Und ja, so ist diese Idee auch entstanden.
00:04:34: Dass man sagt, eine Kollaboration unter Dienstleistern und beim Weiterdenken merkt man dann ja Dienstleistung und Gesundheit wohlbefinden.
00:04:42: Das sind gerade diese Themen die uns alle sehr beschäftigen.
00:04:46: So ist die Idee entstanden!
00:04:48: Was genau ist jetzt dieses Well-Being-Center?
00:04:51: Also welche Menschen möchtest du damit erreichen?
00:04:55: Das weltwiegend Center ist ein englischsprachiger Name, es ist ein Zentrum für Gesundheit und Wohlbefinden.
00:05:02: Und die primäre Zielgruppen sind natürlich die Dienstleister, die aus diesen Bereichen kommen.
00:05:08: also wir verstehen uns sozusagen als Co-Working Space ähnlicher Anbieter von Räumen Aber ich sage immer dazu, wir sind nicht der klassische Vermieter von Räumen.
00:05:18: Da würde es uns nicht brauchen.
00:05:19: Räumeinfrastruktur ist nur ein kleiner Anteil unseres Angebotes.
00:05:25: in Wahrheit gehts bei uns um ganz was anderes.
00:05:27: Wir versuchen gemeinsam mit den Dienstleistern ein Ökosystem eine Community aufzubauen wo wir diesen Mehrwert in der Vernetzung gemeinsam leben können also gemeinsam in die Zukunftachsen und von den Dienstleistern her versuchen wird im Bereich der mentalen Gesundheit unter Prävention abzudecken.
00:05:45: Und da ist ja die Palette sehr groß, also die Lene ist heute die Vertreterin aus den Bereichen der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufen wo ja die Psychotherapie eine von mehreren Berufsgruppen ist und auf der anderen Seite sprechen wir aber auch die Dienstleister gewerblichen Bereich.
00:06:07: Das sind die Lebens- und Sozialberater, aber alle sozusagen mit einem Standard an Basiswissen oder Basisausbildung und jedenfalls basierend auf einer Evidenz die wissenschaftlich belegt ist.
00:06:20: Und das ist für uns praktisch die klare Trennlinie.
00:06:24: also ja wir korrigieren unser Zubachs.
00:06:26: Wir schauen dass man die richtigen Partnerinnen und Partner finden, die gut mit uns gemeinsam im Wellbeginn-Center da sind und dass wir uns da weiterentwickeln können.
00:06:36: Also das heißt, die primäre Zielgruppe und die sekundäre Zielgruppe.
00:06:39: natürlich geht es dann in weiterer Folge um unsere Kunden – die Endkunden, die natürlich auch genauso breit diversifiziert sind also im BDUB Bereich auch aber jetzt vorrangig einmal im BDSI-Bereich, also erst einmal am Endkontenmarkt tätigen.
00:06:56: Das heißt jetzt haben wir gehört, es gibt ganz viele verschiedene Arten des Well-Beings.
00:07:00: Aber was bedeutet das für dich persönlich?
00:07:03: Ja in meinen fortgeschrittenen Tagen darf ich sagen wohlbefindendes Ausfall.
00:07:08: die wichtigsten Themen glaube ich für uns Menschen generell und ich glaube für viele von uns die meisten vor uns sind sie ja gewöhnt so ein bisschen im Hamsterrad zu stecken.
00:07:16: der ganze Tag ist ja durchprogrammiert und wenn man Familie und Kinder hat usw.
00:07:21: spürt man das ja hautnah Und es geht an jeden so von uns und ich stahme selbst nur aus einer Generation, die ja völlig anders erzogen worden ist.
00:07:32: Also bei uns war das nie ein Thema, dass man es irgendwie thematisiert hat, dass dann vielleicht nicht gut geht.
00:07:39: Ich finde das unglaublich blöd und schade.
00:07:42: An dem wollen wir auch arbeiten.
00:07:43: also es ist ja auch Teil unserer Zielsetzung diese Bewusstseinsbildung zu ändern, dass es wirklich in Ordnung ist das man drüber rett wenn's auch nicht gut geht und dass es nur für mehr in Ordnungen ist, dass man sich helfen lässt.
00:08:01: Ich glaube das sind so die Dinge wo manche Menschen vor allem meiner Generation vor allem vielleicht sogar Männer besondere Herausforderungen haben über das zu reden oder sich einfach hüfe angeteint zu lassen.
00:08:14: Und die Angebote gibt es, es gibt hervorragende großartige Menschen, die da helfen können.
00:08:18: eine davon sitzt er gerade neben mir und kann ja jeden animieren und einzuladen einfach um ins Reden zu kommen und dann spürt man eh ob das für wen persönliches was ist.
00:08:29: Eine schöne Überleitung weil uns interessiert natürlich auch etwas Well-Being aus psychotherapeutischer Sicht bedeutet.
00:08:36: aber zuvor würde ich Sie kurz bitten dass sie sich auch kurz vorstellen Frau Kretscher.
00:08:41: Ja, ich heiße Helene Kretscher.
00:08:43: Ich habe mal gedacht wie der Günther gesprochen hat wir sind eigentlich in Generationen übergreifendes Unternehmen weil ich bin dreiundsiebzig und eigentlich könnte schon mein Sohn sein und ich finde es insofern spannend was für mich ein Neubeginn ist.
00:09:04: wieder obwohl ich seit vierzig Jahren Psychotherapeutin bin lange Jahre zuerst als Sozialarbeiterin, das ist mein Grundberuf.
00:09:15: Dann seit... ...Ninzehn-Neunzig als Psychotherapeutin im Landesklinikum Maurer gearbeitet habe.
00:09:24: Ich war da die erste Sozialarbeiterin und dann der erste nichtärztliche Psychotherapin.
00:09:31: also ich hab so ein bisschen würde ich jetzt sagen, in meinem fortgeschrittenen Alter ein bisschen so was wie einen Pioniergeist in mir.
00:09:41: Und dieses neue Beginn ist so ein ganz wichtiger Motor auch für mich sozusagen dran zu bleiben und lebendig zu bleiben.
00:09:54: Und mich hat auch die Maggie Beversdorf geködert sehr intelligenterweise in einem heißen Sommer in meiner Praxis in einem Städten und das klimatisierte Well-being-Center hat mich natürlich angezogen.
00:10:11: Und dann ein Schreiben vom Günther, der es mich sehr motiviert hat da einzusteigen.
00:10:19: Ich bin jetzt eingestiegen und draufgekommen also ein gutes Drittel meiner Klienten hat jetzt näher nach Wieselburg als nach einem Städen Noch zweigleisig.
00:10:30: Ein Tag am Städten, ein Tag Wieselburg – das ist meinem reiferen Alter geschuldet, dass ich nur mehr zwei Tage in der Woche arbeite.
00:10:38: Aber das sehr gerne!
00:10:40: Well-being aus psychotherapeutischer Sicht?
00:10:43: Ist es ein Zustand, dem man erreichen kann oder ist es etwas, das sich im Laufe des Lebens immer wieder verändert?
00:10:49: Naja die WHO.
00:10:52: Weltgesundheitsorganisation beschreibt Gesundheit so als körperlich, seelisches oder geistiges und psychosoziales Wohlbefinden.
00:11:04: Da ist wirklich alles drinnen.
00:11:06: Also soll mir selber gut gehen mit meinem Körper auf der psychischen Ebene und in meinem sozialen Umfeld.
00:11:17: Mir gefällt diese Definition deswegen weil ich eine systemische Familientherapeutin habe Auch wenn jemand alleine zu mir kommt, das System im Hintergrund, im Auge.
00:11:31: Also wenn jemand kommt und seine oder ihre persönliche Thematik frage ich nach und wie wirkt sich das aus auf Ihre Familie?
00:11:43: Auf Ihre Kinder?
00:11:45: Und schon ist das System mit dem Spiel und alles was einer tut hat Auswirkungen auf alle anderen.
00:11:57: Und nach dem System, so die Tendenz haben immer im Homeostase zu sein egal ob das System ein förderliches System ist oder ein dysfunktionales System wichtig ist es die Homeostasis zu halten.
00:12:13: wenn jetzt einer sagt mir ist es zu viel und ich möchte was verändern hat das Auswirkungen auf das ganze System und es kommt ins Ungleichgewicht und es verändert sich was, aber das ist der Sinn der Sache.
00:12:26: Und weil Sie gesagt haben so wohlbefinden ich glaube diesen gleichbleibenden Zustand des Wohlbefindens der ist glaube ich ... weiß nicht wann der reichbar ist vielleicht im Himmel oder so wenn man daran glaubt Aber vorher wird's ein punktueller Zustand sein, ein immer wiederkehrender vielleicht immer öfter wiederkehrender Zustand des Wohlbefindens.
00:12:59: Das ist glaube ich möglich!
00:13:02: Wenn wir uns im Alltag umschauen, begegnen uns unzählige Ratschläge wie wir gesünder erfolgreicher und auch ausgeglichener leben können.
00:13:10: Wir sollen ausreichend schlafen, uns richtig ernähren, Sport betreiben, unsere Zeit gut einteilen und möglichst achtsam mit uns umgehen.
00:13:19: Viele dieser Dinge sind ja grundsätzlich sinnvoll aber sie können auch zu einer weiteren Aufgabe auf der ohnehin schon sehr langen Tutuliste werden.
00:13:28: Müssen wir uns selbst ständig optimieren, damit man sagen können dass wir ein gutes Leben führen?
00:13:35: Genau nicht glaube ich.
00:13:37: Ich glaub genau das ist die Gefahr oder die zunehmende Gefahr dieser ständigen Optimierung.
00:13:44: weil also ich verfolge jetzt einen längeren Zeitraum auch der Entwicklung von Hände und Internet usw.. Und ich merke wie belastend.
00:13:59: Es ist auch ständig Informationen zur Verfügung zu haben, sich ständig vergleichen zu müssen.
00:14:05: vor allem die Jungen sind ganz stark von den Betroffenen.
00:14:10: also diesen Idealen nachzustreben.
00:14:12: immer zu schauen bin ich eh richtig dabei wurscht es ob das Ernährung oder Körper oder irgendwas ist.
00:14:22: Ratschläge sind bekanntlich Schläge die sehr vorsichtig zu Hand haben sind, würde ich so nicht verteilen und nicht sagen sie müssen es genau so machen.
00:14:36: Weil ich überzeugt bin davon dass jeden Menschen ein sehr tiefes Bewusstsein von Heil sein und vom Ganzen inne wohnt das entdeckt werden will und das nicht von außen kommt sondern meine Aufgabe sehe diese innewohnende Weisheit unter Anführungszeichen sichtbar zu machen, also auch die unbewussten Muster bewusst zu machen weil dann die Möglichkeit besteht sie auch zu beeinflussen.
00:15:11: Wir sind Gewohnheitstiere.
00:15:13: meine Erfahrung und ich bin in diesen vierzig Jahren sehr, sehr viel Verständnis voller geworden dafür wie schwer es ist Gewohnheiten zu verändern.
00:15:25: Weil die zutiefst in uns vom Kleinen auf verwurzelt sind.
00:15:30: Die gehören zu uns.
00:15:32: und die Frage wenn ich mir bewusst bin dass meine Verhaltensweisen oder bestimmte Verhaltungsweisen die problematisch sind immer wieder automatisch passieren sprich unbewusst.
00:15:46: dann ist die Chance es bewusst zu machen und dann zu verändern, immer noch sehr schwierig aber möglich.
00:15:53: Und damit mache ich sehr gute Erfahrungen also dass diese Gewohnheiten einerseits integriert werden können auch als stärken weil wenn ich zum Beispiel so eine starke Seite habe die mir gleichzeitig auch als Antreiberin zur Verfügung steht und die man sagt mach mach mach tututu Dann habe ich wahrscheinlich auch eine andere, die sagt, ich kann nicht mehr.
00:16:19: Mir ist alles zu viel.
00:16:21: Wenn ich gewohnt bin auf der Stacke zu hören und nur auf die Stackel zu hören dann wird die andere unbewusste Seite mir wahrscheinlich über den Körper ein Signal schicken indem ich einen Symptom kriege, indem ich nicht schlafen kann in dem
00:16:37: mein
00:16:41: Cholesterinspiegel steigt, mein Blutdruck steigt was auch immer Und dann muss sich was tun.
00:16:47: Also auch wieder so unser Unterbewusstsein meins grundsätzlich gut mit uns, auch wenn es uns im Dome schickt.
00:16:56: und dann ist es gut, wenn man wohin geht – M zum Beispiel in Therapie oder in Beratung – und sich das anschaut.
00:17:05: Da gibt's verschiedene Wege von ... bis die Psychotherapie ist dezidiert für laut Krankenkasse für krankheitswertige Störungen gedacht, also sprich Depressionen, traumatische Belastungsstörungen etc.
00:17:26: Die Beratungen die Lebensberater auch machen und die zum Teil sehr effizient sind ist so wenn man sagt wie gehe ich denn das an?
00:17:36: Es geht mir eigentlich gut aber ich möchte ein bisschen was verändern in meinem Leben.
00:17:40: Da ist ein Couching oder eine Lebensberatung durchaus angebracht.
00:17:45: Wir haben vorher auch kurz noch die jungen Leute angesprochen und den Leistungsdruck, den sie eigentlich spüren weil sie ständig das Gefühl haben Sie müssen jetzt was leisten oder sie müssen etwas erleben.
00:17:57: Ist es psychologisch sinnvoll dass man sich bewusst Zeit nimmt sich es zu erlauben Dass man mal nichts leisten muss Nichts verbessern Oder erreichen muss?
00:18:10: Natürlich ist es sinnvoll, die Frage ist wie es einem geht dabei.
00:18:16: Wenn man in diesem Hamsterrad sozusagen drinnen ist kann sein dass es einem in Ruhe plötzlich überhaupt nicht gut geht sondern man plötzlich spürt wie das Herz pumpert wie man aufgeregt wird statt ruhig wird wie man die Luft anhält den Atmen anhält und überhaupt nicht entspannt.
00:18:39: Also ich glaube, auch das kann man lernen.
00:18:43: Und das würde ich zum Beispiel auch jungen Leuten durchaus empfehlen.
00:18:49: und da gibt es ja schon wirklich sehr viele Angebote und sehr gute Angebote im Internet also Entspannungsübungen oder bin auch immer überrascht was zum Beispiel die KI anbietet.
00:19:03: durchaus, man muss ein bisschen vorsichtig sein.
00:19:06: Aber es gibt schon wirklich sehr gute Möglichkeiten wo man schnell auch Unterstützung kriegt und die jungen wissen das auch und finden das auch also bin da sehr gespannt wie sich das noch weiterentwickelt.
00:19:23: haben wir vielleicht irgendwann einmal verlehnt uns zu langweilen und wann war das?
00:19:30: Ja, das kann man durchaus so sagen.
00:19:32: Langeweile habe ich... Das ist gerade im Urlaub erlebt.
00:19:34: Mein Handy ist ausgefallen.
00:19:36: Mein neuer Laptop hat die falsche Statue drauf, nämlich Nordische, die ich erst entschlüsseln musste und ich war jetzt vier Tage mehr und hab den Kindl nicht mit gehabt oder kein Buch mitgehabt und konnte nur aufs Meer schauen und dem Wind und der Welt zuhören.
00:19:52: Und habe auch gemerkt es habe ich schon ganz lange nicht mehr gemacht.
00:19:57: Ist nicht zu leicht!
00:19:59: Gar nicht so leicht, aber es ist sehr schön.
00:20:04: Welche Rolle spielen unangenehme Gefühle wie Traurigkeit, Ärgerangst oder auch Überforderung?
00:20:10: Haben Sie in einer aufwohlbefinden ausgerichteten Lebensweise überhaupt noch
00:20:16: Platz?
00:20:18: Sie werden vielleicht nicht erwähnt oder sie werden so erwähmt dass man sie weg machen sollte.
00:20:24: der Meinung bin ich gar nicht sondern ich glaube, dass es wichtig ist sie wahrzunehmen.
00:20:30: Weil wir immer beides sind!
00:20:31: Wir sind gut drauf und haben andere Gefühle.
00:20:35: Wir haben Gefühlen des Versagens, des Nichtkönnens, des Traurigseins Wütend zu sein und je mehr wir uns erlauben diese Gefühles auch zu erleben und zu sagen Es ist okay wenn ich wütend bin.
00:20:53: Es ist nicht ok, wenn ich in meiner Wut was ich meine Schwester verhaue, sondern ich muss lernen mit diesen Gefühlen auch umzugehen vor allem mit den aggressiven Gefühle.
00:21:05: Aber es ist wichtig sie zu spüren und nicht hineinzufressen und dann manchmal Schmerzen zu kriegen oder so, sondern sie wahrzunehmen und zu lernen damit umzugehnen.
00:21:17: schon von klein
00:21:18: auf
00:21:18: denke ich mir
00:21:21: Frage an beide.
00:21:23: Wie wichtig sind Beziehungen und soziale Kontakte für das persönliche Wohlbefinden?
00:21:29: Es geht mir immer mehr Menschen an, dass sie von Einsamkeit betroffen sind.
00:21:33: Und obwohl wir eigentlich ständig über die sozialen Medien in Kontakt stehen – wir haben tausend Kontakte am Handy gespeichert – jetzt betrifft er die Einsamheit nicht nur ältere Menschen, es sind ja mittlerweile auch Kinder-und Jugendliche betroffen.
00:21:48: Würde ich also sehen ... diese, ich sage jetzt einmal ein Stück Pseudo-Verbundenheit über die sozialen Medien.
00:21:57: Die zwar kurzfristig immer wieder auch befriedigend ist zum Beispiel bei jungen Leuten.
00:22:03: was ist Snapchat oder so?
00:22:06: aber ich habe einen jungen Mann erlebt der sagt Ich bin schon so fertig weil ich komme überhaupt nicht mehr nach mit dem Snap und meinen Kontakten draufdrück und kein Fotoschick, dann höre ich irgendwie nicht mehr dazu.
00:22:24: Und auf die Frage ja... wie möchtest du denn dazugehören?
00:22:28: Dass wer mit mir redet!
00:22:29: Ich habe gesagt hast du es deinen Freunden schon mal gesagt dass du gerne mit ihnen einmal reden würdest.
00:22:37: Die schauen mich dann blöd an oder so.
00:22:38: Also solche einfachen Dinge, die ich sage jetzt in meiner Generation fast unverständlich, okay dann rede ich halt einfach.
00:22:48: aber Diese Themen tauchen auf und sind sicher schwierig.
00:22:53: Dass wir soziale Kontakte brauchen, ist schon für das psychosoziale Wohlbefinden einfach sehr wichtig.
00:23:01: Und würde unsere Gesellschaft insgesamt sehr gut tun wenn wir wieder mehr miteinander reden!
00:23:09: Ich bin da nicht der Experte auf diesem Themengebiet, allerdings ich merke schon auch und das treibt mich in Wahrheit ja auch an.
00:23:15: Dass es gut ist wenn wir Menschen miteinander Dinge gemeinsam tun, wenn wir uns gemeinsam unter Haltern austauschen können.
00:23:22: Und ich komme aus einem Städten und wir haben in einem Stedt einen Verein, nennen sie zwar Meckerspace, ist aber sozusagen so ein bisschen das öffentliche Wohnzimmer für viele Menschen mittlerweile geworden aus vielen unterschiedlichen Themen bereichen.
00:23:36: Und die Menschen kommen jetzt nicht wegen ein Werkzeug und nicht wegen den Maschinen, die wir da drin haben sondern eigentlich kommen sie genau nur deswegen wegen der Gesellschaft.
00:23:43: Und ein gutes Beispiel, wir haben ja sehr viele junge Menschen dabei gibt es einen Ableger dann nennen Sie eSports Mostviertel.
00:23:50: also das sind die jungen Menschen die halt mit Computerspielen und das Kompetitiv machen.
00:23:55: aber sie kommen einmal im Monat bewusst physisch zu uns Und spannenderweise, dass ihr euch kein Handy, keine Konsole, keinen Computer, das sind Brettspiele am Tisch.
00:24:06: Das sind Quartenspiele auf dem Tisch.
00:24:08: und wenn es noch mit jungen Leuten redet und sagt, was tut sie da eigentlich?
00:24:12: Spielen wir die ganze Zeit rund ums Jahr oder einmal im Monat zusammen zu kommen... Also das beobachte ich zumindest, dass das ein Antrieb ist der uns Menschen extrem gut tut!
00:24:21: Und diesen Antrieb habe ja versucht den Swelping-Center mitaufzugreifen als Community gemeinsam zu wachsen.
00:24:26: Es wäre zum Beispiel gute Idee nicht?
00:24:29: Raum gibt's ja zum Beispiel für so was.
00:24:31: Also auch für Jugendliche sozusagen treffen sie mal nicht und man könnte es dann auch ein Stück begleiten, wenn das notwendig ist.
00:24:39: also ich glaube die Kontakte zu Therapeuten kommen oft zur Stande über solche dass man da mal dabei ist und jemand sieht und sagt, so arg schaut die Äne aus oder so komisch ist die Änheit.
00:24:55: Geh mal hin!
00:24:56: Also ich merke es jetzt von meinem Klientel her.
00:25:00: einerseits ältere Menschen mehr kommen natürlich weil ich auch älter bin und sie sagen, ich gehe nicht zu einer Dressigjährigen.
00:25:08: das ist ein Vorteil.
00:25:09: Jetzt das Alter in meinen Beruf.
00:25:12: aber es kommen auch ganz Junge, also so unter zwanzigjährige.
00:25:17: Wo ich froh bin dass es im WBC jetzt möglicherweise Psychologinnen gibt die sich mit Kind und Jugendlichen Therapie beschäftigen und die dann dorthin gehen können.
00:25:28: aber mal einen ersten Kontakt knüpfen ist oft ganz gut.
00:25:34: Das heißt seid ihr der Meinung das das Wellbeing Center dazu beitragen kann dass Menschen frühzeitig Unterstützung finden bevor ja ihre Belastungen einfach zu groß werden?
00:25:43: Das
00:25:44: war's.
00:25:45: Das versuchen wir aktiv zu betreiben.
00:25:47: Ich hoffe es gelingt uns auch, weil wir ja zum Beispiel versuchen mit niederschwelligen Veranstaltungsformaten Menschen sonst zu bringen die jetzt nicht zu uns kommen, weil sie jetzt der psychotherapeutische Begleitung oder Beratung brauchen sondern eigentlich wegen der Veranstaltung.
00:26:00: und wenn jemand zu uns kommt zur Veranstaltet haben wir die Chance so wie du gesagt hast uns zu zeigen uns zu erklären um was es da überhaupt geht dass man uns überhaupt damit kennenlernen kann.
00:26:10: und dann hat man natürlich die Chance dass man niederschwellige Kontakte knüpfen und dann sich Angebote vielleicht mal probieren kann.
00:26:17: Wo finden die Angebote?
00:26:19: Die Angebote findet man jetzt konkret in Wieselburg natürlich über diese großartige WhatsApp-Gruppe des Veranstaltungskalenders, der Veranstaltungskalender der Stadtgemeinde Wieselpurg.
00:26:28: Wir sind auch wir sind der Beheimat in der Volksbank im zweiten Obergeschoss.
00:26:33: wenn man da reingeht es ans Bildschirme im Foyer im der Filiale.
00:26:37: das sind unsere Veranstätungen präsent und natürlich in sämtlichen Kanälen unserer sozialen Medien Ob es jetzt Facebook ist, ob das Instagram ist, LinkedIn.
00:26:46: Also bitte auch an dieser Stelle gleich mal unsere Kanäle zu folgen.
00:26:50: Dort findet man alle unsere Veranstaltungen.
00:26:52: Perfekt!
00:26:54: Ja wie lässt sich jetzt so ein Umfeld schaffen in dem er selbstverständlich ist über psychische Gesundheit und auch persönliche Schwierigkeiten zu sprechen?
00:27:04: Gute Frage... Ich könnte mir vorstellen ich habe jetzt viele Jahre oder Arbeit noch immer in einem Städten, in einer ähnlichen, also auch die Idee eines Einzelnen der so Räume zur Verfügung stellt für Gesundheitszentrum und wo schon zum Beispiel wichtig ist dass es einen Parkplatz gibt.
00:27:34: einen Eingang gibt, wo man nicht unbedingt sofort auffällt.
00:27:38: Weil die Schau immer noch groß ist.
00:27:40: also insofern ist die Idee das so mitten im Ort zu machen und man geht auf die Bank oder auch nicht oder man geht zur Therapie ist dann eigentlich völlig unauffällig.
00:27:51: ich glaube dass das ein richtiger Punkt sein wird wo Leute sich eher trauen zu kommen.
00:28:01: Insgesamt erlebe ich, dass die Scheu im Schwinden begriffen ist und dass immer mehr Leute einfach anrufen und kommen.
00:28:11: Und sage ich probiere es einmal aus und ihre Erfahrungen machen.
00:28:16: Also da hat sich schon viel getan.
00:28:19: Günther ist psychische Gesundheit eher Privatsache oder liegt er vielleicht auch auf Verantwortung bei beispielsweise Arbeitgebern, bei Gemeinden oder auch Schulen?
00:28:31: Sowohl als auch, aber vor allem natürlich auch in diesen Bereichen die du gerade aufgezählt hast.
00:28:36: Ich habe selbst zwei Kinder, die jetzt mittlerweile aus dem Schulalter hinaus sind und ich glaube da wirst du mir das bestätigen dass vor allem bei den jungen Menschen eine unglaubliche Anzahl an Menschen gibt, die gesundheitstechnisch ja vor allem ... psychotechnische Herausforderungen haben.
00:28:54: Und ich glaube, es ist für uns alle wichtig und notwendig drauf zu schauen und vielleicht die ersten Anzeichen rechtzeitig zu erkennen und die Möglichkeit zu bieten ins Reden zu kommen, zu vermitteln aufzuzeigen dass es Stellen gibt wo man professionelle Unterstützung bekommen kann bevor es spät ist.
00:29:13: Wir haben vorher schon gehört die Auswahl der Menschen, die im Well-Beingscenter tätig sein werden.
00:29:19: Dass es da einige Kriterien gibt nach denen sie ausgewählt werden.
00:29:23: wie werden diese unterschiedlichen Fachrichtungen dann zusammenarbeiten?
00:29:28: Die Spannende ist das und das hat jetzt die Helene schon ein bisschen bestätigt dass ja eine gewisse Diversität braucht.
00:29:33: also die Herausforderung der Menschen sind ja nicht die gleichen Und das Schöne ist, dass es für jede Herausforderung unterschiedliche Dienstleistungen gibt und dann kommen natürlich auch noch die persönlichen Komponente dazu.
00:29:45: Es muss ja das Vertrauendose sein, man muss sehr wohlfüllende Gespräche einlassen können auf den Visor wie auf dem Partner und wir versuchen in der Koalition sozusagen zu schauen, dass unser Ökosystem intern gut funktioniert, dass die Menschen, die bei uns anfangen auf der menschlichen Ebene gut zueinander können, aber vor allem auch dass wir inhaltlich uns diversifizieren.
00:30:06: Also wenn wir erst lauter Angebote vom kompletten Segment hätten dann würde es nicht ganz stimmig sein wie versuchen halt wirklich eine breite Themenpalette im Portfolio zu haben um dann wirklich einen breiten Laden sozusagen ein Bauladen anbieten zu können.
00:30:20: von Bies und das geht halt für die Psychi.. Geht psychotherapie
00:30:24: bis zu klinische Psychologen die auch Therapie machen dürfen inzwischen Also psychologische Therapie, Testpsychologie.
00:30:35: Was mich sehr freut, wenn man das auch als Psychotherapeutin oft sehr gut brauchen kann.
00:30:40: Wenn man sagt okay, gehen Sie zu den Psychologen und tun mal mit testen.
00:30:43: Schauen wir mal wie es testmäßig ausschaut.
00:30:47: Wir haben einen Mentaltrainer für Sportleistungssportler.
00:30:53: Wir sind eine Unternehmensberaterin, die kutscht in Unternehmen.
00:30:59: Ich biete auch Supervision an zum Beispiel für Lehrpersonen oder wenn es schon um Schule und Bildung geht.
00:31:09: Und ich wollte zu dem noch sagen, man ist ja heute sehr schnell mit Diagnosen.
00:31:16: Also jemand der ein bisschen ich bezogen ist – er ist ein Erzist und jemand Die Hand gebrochen hat, ist traumatisiert.
00:31:29: Also ich würde sehr wahnender vor diese Begriffe einfach so... so in den Alltags gebraucht zu nehmen, weil es da schon sehr große Unterschiede gibt.
00:31:39: Und gerade bei den Jugendlichen bin ich sehr dafür nicht sofort in das Krankheitsschema zu gehen sondern früher hat's bei Jugendlichen eine Unterscheidung gegeben, bad or mad schlimm oder krank?
00:31:54: In der Pubertät weiß man oft nicht ist er schlimm oder psychisch auffällig und so.
00:32:01: Das zu unterscheiden ist oft sehr wichtig, wenn man in beiden Fällen einfach unterschiedlich reagiert.
00:32:08: Was nicht heißt das nicht Jugendliche auch krank sein können oder krankeitswertige Störungen haben können?
00:32:15: Aber sehr oft ist es eine Frage des ... Ich würde es lieber im Problem nennen.
00:32:24: Wie schaut denn das Problem auf?
00:32:27: kann man oft leichter lösen als Krankheiten wegbringen.
00:32:33: Soll das Well-Being Center eher ein Ort sein an den man sich wendet, wo man konkretes Problem hat?
00:32:39: Oder kann man sich auch melden oder etwas für sich tun bevor man in einer Krise steckt?
00:32:45: Beides.
00:32:46: Also beides auf alle Fälle, wir versuchen ja unterschiedliche Veranstaltungsformate in diesem Bereich anzubieten eben mit unseren Partnerinnen und Partnern hat auch externe Unterstützung dabei wo man einfach einmal präventiv oder überhaupt einmal informativ sich den Themen annähern kann.
00:33:00: und wenn es dann sozusagen wirklich konkrete Unterstützungen braucht
00:33:03: als Beispiel vielleicht diesen Vortrag über Hauskrankenpflege wird seinen Vortritt geben gute Gelegenheit Mal sich das anzuhören, über Hauskranken pflegend.
00:33:15: Bei der Gelegenheit könnte es sein dass Menschen die zum Beispiel pflegende Angehörige sind oder so miteinander ins Gespräch kommen und sich erzählen wie schwer das ist und wie anstrengend das ist.
00:33:29: Und es könnte sein dass man dann dazusagen kann ja da kann man auch mit jemand Professionellen drüber reden.
00:33:39: Da muss man nicht nur im eigenen Saft kochen, weil es macht einen Unterschied ob man wohin geht und sozusagen ein offenes Ohr findet und einfach sich das von der Seele reden kann wo sich oft nicht sofort etwas verändert.
00:33:58: wenn jemand zum Beispiel Ein Pflegefall zu Hause hat dann ändert sich gar nichts, wenn man einmal drüber redet.
00:34:05: Sondern es wird vielleicht ein bisschen leichter und das Durchhalten wird vielleicht etwas unterstützt.
00:34:13: In dem Sinn ist es gut einfach
00:34:16: mal
00:34:17: zu hören, zu schauen und rechtzeitig sich zu interessieren auch für die Seele.
00:34:26: Wir abgesehen von den Veranstaltungen, die ihr geplant habt.
00:34:31: Wie kann man das noch erreichen?
00:34:32: Dass die Menschen dieses Zentrum als niederschwellig und auch offen wahrnehmen.
00:34:38: Also ganz, ganz offen ist das Zentrum tatsächlich nicht.
00:34:41: Das passiert wirklich auf dem Co-Working im Prinzip.
00:34:43: D.h.,
00:34:44: man kommt normalerweise ins Zentrum wenn man an Termin gebucht hat.
00:34:48: aber wir schauen natürlich dass wir dementsprechend viele Möglichkeiten offerieren.
00:34:53: Tage der offenen Tür, wir machen ein Wellbeing Center Frühstück Wir machen thematische Veranstaltungen die wir mit dem Wellbeing center gar nichts zu tun haben.
00:35:02: zum Beispiel wir wollen einmal in den Quartal Kunst in der Praxis, also Kunst und Kultur zu uns zu bringen aus mehrererlei Hinsicht.
00:35:12: Aber jedenfalls ist es immer wieder eine Gelegenheit unsere Ort und unsere Spezialistinnen und Spezialisten zu besuchen und einmal einzudauchen in das System.
00:35:21: Ganz offen ist es nicht weil wir sozusagen auch nicht rund um die Uhr da sind von der Betreuung her.
00:35:26: Da darf ich vielleicht nur dazu sagen, so bin ich vergessen dass das ja nicht ich alleine betreibe sondern wir machen das ja gemeinsam.
00:35:33: meine Tochter Wir dachten, das ist jetzt seit ersten August eingestiegenes Geschäftsmodell.
00:35:38: Man macht es mit voller Energie und Kraft!
00:35:41: Und wir haben ja auch den Ehrgeiz weiterzuwachsen.
00:35:43: also Wieselburg ist für uns der erste Standort der Prototyp, der sie jetzt beweisen muss.
00:35:48: Ich war halt hauptsicher bewiesen über den Sommer hinweg, habe ich schon gemerkt dass die Nachfrage vonseiten der Dienstleister oder von Seiten der Endkunden groß ist und der Standort durch solche ausmitten am Hauptplatz die Reichbarkeit Das sind schon gute Voraussetzungen, dass wir uns jetzt einmal ein bisschen wohlerfüllen und sagen okay der Prototyp geht in die richtige Richtung.
00:36:08: Und wenn er sie weiter so entwickelt würden wie auch gerne Weiterwachsern weitere Standorte nach dem Mostviertel und dann im weiteren Volken das Dreher öffnen.
00:36:15: Und es treibt natürlich nicht nur mich sondern vor allem ist auch meine junge Tochter an das sozusagen ihre eigene Zukunft aktiv mitzugestalten.
00:36:23: Dann bedanke ich mich mal für die Beantwortung der Fragen.
00:36:28: Traditionell gibt es noch eine Schnellfrage-Runde in unserem Podcast,
00:36:32: d.h.,
00:36:32: ich stelle eine Frage und ihr antwortet kurz und prägnant, was euch als erstes einfällt.
00:36:39: Genau!
00:36:39: Ein perfekter Start in den Tag ist für mich.
00:36:44: Aufstehen?
00:36:46: Mich freuen, dass ich wieder aufgewacht bin.
00:36:50: Meinen Frühstücksbrei essen und starten.
00:36:56: Ein perfekter Tag beginnt bei mir tatsächlich mit einem Kaffee, aber dann sofort mit den Laufschuhen und stunde lang im Wald laufen.
00:37:05: Weil das ist für mich so die Energie auftanken und auch ein bisschen das Vorbereiten für den Tag.
00:37:10: Und ich spüre es wenn ich das nicht schaffe weil ich halt ein kleiner Frühjahr irgendwelche Termine habe, da darf man nachher regnen.
00:37:15: was also?
00:37:15: das ist noch eine ganz
00:37:16: Runde.".
00:37:19: Diese Tätigkeit empfinde ich als überraschend entspannend.
00:37:25: seit ich eine kleine Enkeltochter habe, die jetzt achtzehn Monate ist.
00:37:29: Ist mir so bewusst geworden wie üben Spaß machen kann und seither liebe ich das Krafttraining dass ich zweimal die Woche mache und empfinde es nicht mehr als muss sondern als Spaß und sogar sehr schön Übung.
00:37:52: Ja, das wird vielleicht ein bisschen überraschen.
00:37:54: Aber ich empfinde tatsächlich so der Start eine neue Projekte und das Unternehmertum an sich oder Jungunternehmen-Startup.
00:38:02: Empfinde ich persönlich alles überraschend entspannend.
00:38:06: also man hat ja vielleicht irgendwie vor Augen dass es um die Uhr nur Stress und soweit das ja.
00:38:11: es ist rund um die Uhr zu tun aber es fühlt sich nicht noch Arbeit an und das ist irgendwie das angenehme dabei.
00:38:18: Was würdest du gerne öfter tun, wenn du eine zusätzliche Stunde am Tag hättest?
00:38:24: Also ich würde die Stunden tatsächlich gern mit meiner Familie verbringen.
00:38:27: Ich glaube das ist immer so bei uns, dass halt dann die Zeit, die noch mehr über bleibt für die Familie, weil es zu den Lückenbüßern sind und so stunden wir öfters ganz gut tun.
00:38:37: Also wenn ich eine Stunde zusätzlich hätte, würde ich am liebsten jeden Tag mit meiner Enkelin telefonieren.
00:38:44: Videotelefonieren!
00:38:47: Well-Being bedeutet für mich.
00:38:51: Die Seele baumeln lassen haben besten irgendwo in der Natur, irgendwo am Berg oder irgendwo am Wasser.
00:38:56: Aber ich glaube da ist es für einen jeden individuell was besonderes dabei.
00:39:01: Well-being ist für mich auch meine Arbeit.
00:39:05: Vielen Dank für eure Antworten!
00:39:08: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer wie wir gehört haben bedeutet well being für jeden Menschen etwas anderes.
00:39:15: Ganz bestimmt gibt es nicht den einen richtigen Weg zum Mehrwohlbefinden.
00:39:20: Vielleicht konnten wir mit diesem Gespräch aber den einen oder anderen Gedanken anstoßen – was tut uns eigentlich gut, was brauchen wir
00:39:28: gerade
00:39:29: und wovon?
00:39:29: vielleicht auch ein bisschen weniger?
00:39:32: Und vielleicht ist diese Folge auch eine Einladung sich einmal Zeit dafür zu nehmen das Wellbeing Center hier in Wieselburg um
00:39:39: seine vielen
00:39:39: Angebote kennenzulernen!
00:39:42: Vielen Dank, Lene Kreitscher und Günter Sterlike für dieses Gespräch.
00:39:45: Und die vielen Gedanken zum Thema Wohlbefinden und psychische Gesundheit!
00:39:49: Das Well-Being Center Wieselburg eröffnet im Herbst, zwanzig, konkret am achten Oktober.
00:39:57: Alle Informationen zu den Angeboten gibt es direkt auf der Homepage des WBC.
00:40:02: Das war Welle Wieselsburg – der Podcast der Stadtgemeinde Wiesselburg.
00:40:07: Ich sage danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
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