Folge 42 | Von der Musikschule zur Musik- und Kunstschule Wieselburg
Shownotes
Die Musikschule Wieselburg entwickelt sich weiter: Künftig wird sie als Musik- und Kunstschule noch mehr Raum für Kreativität, künstlerische Bildung und persönliche Entfaltung bieten. In dieser Folge von Welle.Wieselburg sprechen wir mit Direktorin Monika Wippl über die Erweiterung des Angebots und die Chancen, die sich daraus für Schülerinnen und Schüler sowie für den Bildungs- und Kulturstandort Wieselburg ergeben. Schauspiellehrerin Emilia Heigl gibt Einblicke in ihre Arbeit und blickt gemeinsam mit Monika Wippl auf das erfolgreiche Musical „The Journey – Eine unverhoffte Reise“ zurück. Außerdem lernen wir Doris Mehofer kennen, die künftig die neuen Kunstklassen für Malerei und Zeichnung leiten wird.
In der Schnellfragerunde erfahren wir unter anderem, welche Künstler/-innen oder Persönlichkeiten unsere Gäste geprägt haben, was Kunst für sie persönlich bedeutet und warum es sich lohnt, selbst kreativ tätig zu werden.
Moderation: Klara Wangler Gäste: Emilia Heigl, Doris Mehofer, Monika Wippl Redaktion: Stadtgemeinde Wieselburg, Gabriela Dorn-Scheruga Audioproduktion & Technik: Wangler Media Logo: c Leerzeichen
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00:00:05: Wille Wieselburg, der Podcast für alle die hören
00:00:08: wollen was
00:00:09: Wieslburg
00:00:09: bewegt.
00:00:11: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Welle Wiezelburg!
00:00:15: Musik, Theater, Malerei, Zeichnung – all das sind Ausdrucksformen von Kreativität.
00:00:22: In Wiesleburg steht die musikalische Ausbildung seit vielen Jahren auf einem starken Fundament.
00:00:27: auch Schauspiel ist seit Jahren ein fixer Bestandteil des künstlerischen Angebots.
00:00:32: Nun soll dieses Angebot noch erweitert werden.
00:00:35: Aus der Musikschule Wieselburg soll künftig eine Musik- und Kunstschule werden.
00:00:41: Was hinter dieser Entwicklung steckt, welche Chancen sie für die Schülerinnen und Schüler sowie für den Bildungs- und Kulturstandort Wieselsburg bietet und welche neuen Angebote geplant sind – darüber sprechen wir heute mit unseren Gästen!
00:00:54: Ich begrüße sehr herzlich die Direktorin der MusikSchule Wieseberg Monika Wippele Die Schauspiel- und Musicallehrerin Emilia Heige sowie die neue Kunstpädagogin Doris Mehofer.
00:01:17: Ja Monika, du bist jetzt seit Oktober-Zweitausendzwanzig Direktorin der Musikschule Wieselburg.
00:01:22: Nun stehst du vor einer spannenden Weiterentwicklung.
00:01:26: aus der Musik Schule soll eine Musik und Kunstschule werden?
00:01:29: Wie kam es zu diesem Schritt und warum gerade jetzt?
00:01:33: Die Musikschulen in Niederösterreich stehen jetzt vor dem Schritt dass die Musik und Kunstschule möglich ist.
00:01:41: also ich glaube in den letzten Jahren schon Vorbereitungen niederösterreichweit dass alle Musikschulen oder die, die das wollen und können auch eine Musik- und Kunstschule werden.
00:01:52: Und natürlich haben wir uns sofort angemeldet und gesagt, da sind wir ja sowieso schon.
00:01:58: Wir haben seit vielen Jahren fast Jahrzehnten den Tanz bei uns im Unterrichtangebot und wir haben das Schauspiel seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn Und natürlich jetzt neu, das ist die Chance, die wir jetzt ergreifen.
00:02:15: Auch dieses Kunstangebot auch noch um die bildende Kunst zu erweitern und da habe ich natürlich jetzt ein großes Glück mit meiner neuen Kollegin.
00:02:25: Welche neuen Möglichkeiten entstehen dadurch für Kinder oder Jugendliche?
00:02:33: Unterricht ist natürlich auch etwas, das nicht nur die Fähigkeit da auf dem Instrument oder auf der Stimme oder im Ausdruck liegt und da Fertigkeiten bildet.
00:02:44: Sondern es ist in nächster Linie auch ein – ich nenne es einen sozialen Kleber.
00:02:51: also die Kultur, die Musik, die Kunst ist etwas, die wirklich über mehrere Schichten hinweg die Gesellschaft verbindet Notwendigkeit, dass die Kinder sich mit Musik und Kunst- und Kultur beschäftigen.
00:03:08: In ein paar Jahren sind unsere Schüler ja wachsene Leute.
00:03:12: Und wenn wir ihnen das Rüstzeug mitgeben – mit ihren Gefühlen, mit ihrer Emotion auch mit ihren Talenten und Fähigkeiten sozusagen gut in die Welt hinausgehen können und dort auch im Arbeits … In der Arbeitswelt und im familiären Bereich sich sozusagen einbringen können, dann ist das sicher etwas, wovon die Gesellschaft allgemein profitiert.
00:03:39: Emilia du bist seit diesem Schuljahr Lehrerin für Schauspiel an der Musikschule Wieselburg und hast die Schauspilklassen von Steffi Paschke übernommen?
00:03:48: Du warst selbst viele Jahre Schülerin der Musikschule Wieselburg und hast bereits mit siebzehn damals in deinem Matura-Jahr ein Weihnachtsmusiklinie mit Jüngeren, Mitschülerinnen und Schülern inszeniert und produziert.
00:04:00: Wie verlief dann dein weiterer künstlerischer Werdegang?
00:04:04: Ja das stimmt es ist alles richtig so.
00:04:06: ich habe damals während meinem letzten Matura Jahr auf die Möglichkeit verzichtet, beziehungsweise gesagt ich schaffe das nicht.
00:04:15: Dass sich nebenbei selbst immer nach Wien oder Crembs oder wo es damals Angebote für Jugendliche gab zu fahren um da selbst dabei sein als eben Darstellerin und als Nachbuchstalent bei so Förderprojekten.
00:04:29: Das habe ich in den Jahren davor immer gemacht also eigentlich von der vierten, vom vierten Gymn dann bis zur siebten Ebeneben und in der achten habe ich mir gedacht, boah das wird mir irgendwie alles zu viel.
00:04:40: und deshalb habe ich mir gedacht, na mal kann doch in Wieselburg was machen.
00:04:43: Und ich hab mich dann damals mit dem damaligen Musikschuldirektor, dem Hannes Düsselberger und der Midori meiner Gesangslehrerin zusammengetan und gesagt ja mach' ma doch da was!
00:04:54: Das war total toll!
00:04:56: Die Weihnachtsmaula hieß das damals und ich bin extrem froh dass wir das so gemacht haben.
00:05:02: recht viel weniger Aufwand war es natürlich nicht als hätte ich selbst Projekte ein bisschen weiter weggemacht aber es war auf jeden Fall wert.
00:05:09: Und dann bin ich nach der Matura, nach Wien gezogen und hab dort Musical studiert.
00:05:13: Ich habe eine dreijährige Ausbildung gemacht in Gesangtanz- und Schauspiel... ...und da eben meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.
00:05:22: Das war ein extrem intensiver aber auch sehr tolle Jahre!
00:05:26: Dann kam irgendwie der große Schockmoment als ich abschließen wollte und auf die Bühnen der Welt hinaus wollte, war dann Corona War irgendwie erst mal okay, wohin?
00:05:39: Was machen wir?
00:05:41: Ich wollte auf jeden Fall der Kunst treu bleiben.
00:05:43: Das war mir total wichtig.
00:05:45: aber ich habe halt auch gedacht gut dann brauche ich irgendwie eine andere Möglichkeit zumindest für die Zeit.
00:05:50: während Corona hab dann angefangen News zu studieren und das hat mich dann auch total getagt und da bin ich jetzt noch voll dabei.
00:05:58: also es ist Zum Glück sage ich jetzt mal sehr langsam vorangegangen, weil seit Jahrzehnteinundzwanzig durfte ich dann wieder regelmäßig auf der Bühne stehen.
00:06:07: Ich habe ein Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff als Sängerin und Tänzerin gearbeitet und auf Tour in der Schweiz und in Deutschland und Österreich Bühnen der Region, also in Rheinsberg durfte ich zwei Sommer lang spielen.
00:06:21: Im Blindenmarkt durfte es spielen und aber auch natürlich weiter weg in Österreich im Salzkammergut in Wien ab verschiedenen Bühnern.
00:06:28: da hatte ich echt nochmal richtig coole Gelegenheiten Und ja, das sind vierundzwanzig im Sommer kam dann irgendwie.
00:06:36: ein Punkt wo Ich gerade mir gedacht habe war eigentlich Ein bisschen mehr Beständigkeit nicht immer woanders sein.
00:06:44: Das wäre doch toll oder zumindest eine Möglichkeit.
00:06:48: Und gleichzeitig damit hat mich die Monika angesprochen und hat gemeint, du wir hätten da irgendwie eine Schauspiellehrerin in der Stelle zu vergeben im nächsten Jahr.
00:06:59: Weil das Steffi eben in Pension gegangen ist... ...und dass auch in Verbindung mit dem Fünfzig Jahre Wieselburg ihr Belebensmusical war dann irgendwie für mich eine Chance zu sagen Ja komm ich mach mal keine Auditions mehr!
00:07:12: Ich lass mal kurz die Bühne Für mich auf dem Nebengleis stehen, konzentriere mich mehr auf mein Newsstudium.
00:07:19: Da versuche ich jetzt langsam aber sicher auch mal fertig zu werden und eben diesen Job an der Musikschule.
00:07:25: Und es ist total schön sozusagen zurückzukommen.
00:07:27: da schließt sich so ein Kreis.
00:07:29: Du hast das gerade angesprochen.
00:07:31: Dieses Jahr im Mai hast du anlässlich des fünftigjährigen Stadterhebungsjubiläums gemeinsam mit Stefan Buxhofer und anderen Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule ein ganz besonderes Projekt auf die große Bühne gebracht, nämlich das Musical The Journey Eine unverhoffte Reise.
00:07:49: Wie ist da die Idee zu diesem Musical überhaupt entstanden?
00:07:53: Ja alles angefangen hat eben damals mit dem Jobangebot der Schauspielerinnen, das auch irgendwie gleichzeitig gekoppelt war schon mit der Idee von der Monika zu sagen, ah und übrigens da gibt es dieses Projekt.
00:08:06: Da wäre irgendwie eine Möglichkeit was Großes zu machen und es sollte ein Musical sein.
00:08:11: und ja und Musical ist natürlich meine Leidenschaft und mein Spezialgebiet und deshalb habe ich mich da nicht lange bitten lassen und gleich gesagt ja machen wir.
00:08:20: und dann ist dieses Projekt gewachsen immer größer geworden.
00:08:24: Wir haben dann eben versucht, eine gute Handlung zusammenzuknüpfen.
00:08:29: Da hat meine Schwester Alma mir extrem viele Ideen auch gegeben.
00:08:34: also wir haben damals im Sommer, wir waren auf Urlaub und haben nur gebrainstormt okay wie machen wir das jetzt?
00:08:38: mit Volksmusik soll drinnen sein aber schon noch was modernes und irgendwie Wieselburg und Statterhebung und aber trotzdem toll für Kinder und für Erwachsene und für Senioren und jeder soll es irgendwie eine Freude daran haben und es soll spannend sein aber natürlich irgendwie mit Wieselburg in Verbindung.
00:08:55: Und da haben wir dann diese Geschichte gebaut und dann habe ich das Stück geschrieben, und dann sind die Proben los gegangen... ...und dann war dem Chaos keine Grenze mehr gesetzt.
00:09:06: Dann ging's los!
00:09:09: Das heißt für alle, die es nicht gesehen haben vielleicht magst du uns ganz kurz ein bisschen umreißen worum sie in der Geschichte geht?
00:09:17: Ja, sie hat gestartet im Juni am Volksfest Und wir haben irgendwie so eine Freundesgruppe etabliert und da auch eine Art Liebesgeschichte, wo man schon weiß hat die sind irgendwie Söhlungen Leute.
00:09:32: Die sind interessiert aneinander und würden gerne miteinander Riesenrad fahren.
00:09:36: und dann war aber der Moment, wo er sie tatsächlich gefragt hat, ma mögst du mit mir in der Runde Riesen Rad fahren?
00:09:42: Und sie kriegt aber vor Ladderschock und Nervosität kein Wort heraus, rennt weg!
00:09:46: Das war ja natürlich extrem unangenehm und sie hat sich gewünscht in der Zeit zurückzureisen und ein wunderschönes Lied darüber gesungen.
00:09:55: Und eine Zauberfrau, die hat uns die Reisende geheißen, die habt das gehört und hat sich gedacht naja gut wenn du willst dann hier you go!
00:10:03: Und hat sie fünfzig Jahre in die Vergangenheit geschickt?
00:10:06: Das war natürlich nicht das was sich die Frieda so hieß das Mädchen eigentlich vorgestellt hätte.
00:10:11: aber da war sie dann und da haben sie dann eben die Stadt Erhebung oder eigentlich die Nervosität in der Stadt vor der Stadterhebung kennengelernt und auch neue Freunde getroffen.
00:10:23: Und eben das Wieselburg des Siebziger kennen gelernt, da gab es dann natürlich auch Turbulenzen weil eine Räuberbande wollte den Stadtherhebungspokal, den ich übrigens, dass man vielleicht dazu sagt, dass ist nicht historischer Korrat, den habe ich frei erfunden, den gab's soweit, ich weiß nicht oder der sollte gestohlen werden und das mussten dann natürlich unsere Freunde aufhalten.
00:10:45: Im Zuge dessen haben sie dann aber leider, weil sie was übersehen haben.
00:10:49: Also Sie haben in der Vergangenheit einen Fehler gemacht und dadurch die Zukunft verändert.
00:10:52: Und jetzt sind sie zurückgekommen ins Wieselburg, zwanzig sechsundzwanzig und alles war einfach eine Distopie, in der sie nicht leben wollten.
00:11:00: und dann gab es auch... also ihre Familien haben sich nicht mehr gekannt.
00:11:04: und diesen den in denen sie verliebt war aus der ersten Szene.
00:11:08: Der war sowieso weg, den gab's dann nicht weil seine Eltern nie geheiratet haben, seine Großeltern nie geheirodert haben so was.
00:11:15: und das mussten Sie dann natürlich wieder in Ordnung bringen und haben sich dann geschafft.
00:11:20: und am Schluss war Ende gut alles gut aber ganz schön viel Turbulenz auf jeden Fall.
00:11:26: Es war ein richtiges Gemeinschaftsprojekt aus ganz vielen verschiedenen Unterrichtsfächern.
00:11:32: wie viele Schülerinnen und Schüler waren da insgesamt beteiligt?
00:11:36: Ich glaube so um die Hundertzwanzig, Monika Hilfner nahe.
00:11:39: Ja, Hundert zwanzig Schülerinnen und Schülern waren beteiligt natürlich auch die Lehrkräfte, die das im Vorfeld alles unter Absprache mit Emilia einstudiert haben.
00:11:50: Vier Tanzgruppen also.
00:11:52: die größte Gruppe war neben den Schauspielern die Tanzgrupp ... waren die Tanz-Gruppen natürlich das Orchester aber auch viele Ensemble zusätzlich das Volksmusik-Ensemble einige Instrumente, die wir dann auf der Bühne noch gezeigt haben.
00:12:09: Harfen-Aussabel
00:12:10: etc.,
00:12:11: Coa.
00:12:12: also auch wirklich ganz junge Sängerinnen waren dabei und konnten sich da zeigen.
00:12:17: Und es war mir wichtig dass wir in der Musikschule mit diesem großen Projekt auch zeigen das dass alles Platz haben darf.
00:12:27: Also wirklich der Jüngste darf auf die Bühne gehen, wir schaffen zusammen etwas und es ist nicht eine einzige Spitzenleistung wichtig sondern eben das Zusammenwirken vieler.
00:12:40: und das ist etwas das ich auch in der Schule sehe, in der Musikschule und auch die Stärke einer Einrichtung wie wir sind, dass wir eben gemeinsam was ganz Großes schaffen können.
00:12:55: Und das war dann ja auch ein bisschen am Ende doch die Message, dass sich auch viele Gäste und die Leute im Publikum wirklich so gefreut haben.
00:13:04: Dass auch eine Musikschule schon so einen großen Veranstaltung in der Form zustande bringt.
00:13:13: Das hat uns sehr gefreudert!
00:13:15: Das heißt, der größte Benefit an solchen Gemeinschaftsprojekten ist tatsächlich zu sehen was herauskommt wenn alle zusammenarbeiten.
00:13:22: Richtig und vieles ist natürlich hinter der Bühne passiert das dass man natürlich während er schon nicht gesehen hat sehr viele Handgriffe sehr viele helfen den Hände sehr viele Mitarbeitende die unglaublich viel im Vorfeld geleistet haben oder auch einfach hinter der bühne unsere Kinder die Schülerinnen und Schüler die noch jünger sind betreut haben oder auch zusätzlich noch Technikbetreuung gemacht haben.
00:13:47: und das wissen wir alle.
00:13:50: Auch ich wusste das nicht, wie viele Handgriffe und wie viele, obwohl ich doch einige dieser Produktionen im Orchester mitgemacht habe, weiß man nicht wie viele handgriffe dahinter nötig sind.
00:14:06: Das ist dann so schön, wenn das alles zusammengeht.
00:14:08: Obwohl und da hat die Emilia schon angedeutet wir natürlich kein Profibetrieb sind.
00:14:13: Wir haben nicht für jede Arbeit einen Menschen der dafür angestellt ist und der das sozusagen professionell umsetzen kann sondern es halt einfach ... Ist das passiert, was gerade jetzt angestanden ist?
00:14:28: Und da war natürlich oft auch ein bisschen Chaos im Spiel.
00:14:30: Aber das Chaos hat sich wunderbar geordnet und auf der Bühne hat man nichts mehr davon gesehen!
00:14:37: Wie lange sind diese Vorbereitungen insgesamt gelaufen und was waren so die größten Herausforderungen bei einem Projekt dieser Größe?
00:14:48: Das kommt darauf an wo man ansetzt.
00:14:50: wenn man wirklich bei den ersten Ideen ansetzt Dann würde ich sagen, aber ich begonnen mich damit zu beschäftigen im Frühjahr des letzten Jahres.
00:14:59: Also um Ostern herum und dann die Hauptarbeit der Entwicklung, das Stückentwicklung im Sommer und mit den Proben habe ich dann begonnen eigentlich ziemlich zur Schulstart.
00:15:13: Ich war ja auch neu, so mein erstes Semester an der Musikschule als Lehrerin oder als Schauspiellehrerin hatte drei oder vier Stunden, wo ich mal die Schülerinnen kennengelernt habe.
00:15:25: Und dann hab' ich eigentlich ziemlich schnell die Rollen verteilt und... Dann ging's auch schon los mit den Proben.
00:15:33: Im letzten Semester also ab Jena wurde es dann intensiver, da haben wir an den Wochenenden geprobt.
00:15:40: Ich glaube tatsächlich, die Koordination hat mich am meisten herausgefordert.
00:15:45: Also ... abgesehen von den Weihnachtsmeusen, die aber schon um einiges kleiner trotz allem noch waren.
00:15:53: Zum ersten Mal von dieser Seite betreut.
00:15:56: und wie die Monika schon sagt wenn man nur ein Teil des Rätchens ist jetzt in Monikas Fall im Orchester oder in meinem fall als Darstellerin auf der Bühne sieht man so viele Dinge.
00:16:05: die passieren nicht.
00:16:06: Man weiß dass es passiert aber man blendet das aus.
00:16:12: Und das war, glaube ich was uns am meisten gefordert hat dann wirklich zu sagen nichts zu vergessen an alles zu denken.
00:16:17: Also ich kann mich an viele schlaflose Nächte erinnern wo ich über Dinge nachgedacht habe, wo ich mir nachher denke dass es eigentlich gar nicht zu sehen.
00:16:25: also es kommt überhaupt nicht vor dem Stück.
00:16:27: aber wenn's halt doch irgendwie nicht so drüber nach gedacht worden wäre Dann hätten wir das Ende Ergebnis nicht Ganz banale Dinge.
00:16:37: Wie schaffe ich das, dass diese Darstellerin die gleichzeitig Tänzerin und Sängerin ist?
00:16:42: Immer das richtige Kostüm an hat obwohl sie eigentlich keine Zeit hat sich umzuziehen?
00:16:46: oder noch ganz andere Dinge.
00:16:47: wie funktioniert es mit dem Orchester oder dem Ensemble oder hier oder da?
00:16:51: also einfach sehr viel Denk- und Koordinationsarbeit.
00:16:54: Ich glaube das war das herausforderndste.
00:16:57: Ich muss aber sagen... ...ich würde sehr gerne das Positivste betonen und das war für mich tatsächlich das was was herauskommen kann, wenn man Kindern und Jugendlichen tatsächlich etwas zutraut.
00:17:10: Weil ich sehr oft irgendwie im Vorhinein gehört habe jetzt gar nicht von Seiten der Musikschule aber auch von Leuten die gar nichts damit mit der Kunst zu tun haben seinen eigenen Kinder und das ist ja wie soll das schon werden?
00:17:22: Wenn es nur Kinder sind, die auf der Bühne stehen und ich finde dass... Das ist irgendwie eine Message, die mir ganz wichtig ist zu sagen, wenn wir einen Kindern-und Jugendlichen etwas zudraut und zwar nicht nur Zutraute im Sinne Die können singen oder die können tanzen, sondern auch im Sinne von wenn sie mal einen Tag lang acht Stunden Probe haben.
00:17:43: Die schaffen das!
00:17:44: Wir machen ja Pausen und es ist ja nicht so dass sie dann acht Stunden wirklich arbeiten müssen.
00:17:50: aber viele Kinder, nicht alle, aber viele wollen das und die können das und zähren daraus.
00:17:57: Und das finde ich irgendwie so schön bei diesem Projekt, das ist auch gesehen wurde.
00:18:01: Ich hatte keine einzige Wo ich nachher das Gefühl hatte, die Leute gehen raus und denken sich, das war mir viel zu anstrengend.
00:18:08: Natürlich ist es anstrendend und alle waren müde aber ich habe ganz viele positive Weibs bekommen von den Schülerinnen und Schülern und das fand ich sehr schön!
00:18:19: Ich hab's da eh schon öfters gesagt.
00:18:21: Ganz großes Kompliment noch einmal.
00:18:23: Es ist wirklich ein großartiges Ergebnis dabei herausgekommen Und wie du sagst, die Kinder haben sie großartig entwickelt und es war einfach nur schön anzusehen.
00:18:33: Doris, jetzt kommen wir zu dir!
00:18:35: Du bist ab September dann neu im Team der Musikschule.
00:18:39: Vielleicht magst du ein bisschen was über dich persönlich erzählen und auch deinen beruflichen und künstlerischen Werdegang?
00:18:47: Also ich unterrichte aktuell Mathematik und Deutsch an einer BHS Und meine Fächer habe ich studiert an der TU Wien und an der Universität Wien.
00:18:59: Während dem Studium ist mir sehr schnell aufgefallen, mir fehlt etwas Und deshalb habe ich parallel dazu an der Universität für Angewandte Kunstmalerei in der Meisterklasse Herzig studiert.
00:19:08: Wie ist da der Zugang zur Kunst?
00:19:11: Warum war es gerade
00:19:12: dieses
00:19:12: Fach, das dich so fasziniertert und nicht irgendwas Musikalisches?
00:19:16: Ich glaube, das hat mich ja mein ganzes Leben begleitet.
00:19:19: Also die Kunst war immer da!
00:19:21: Und ich hab sicher verkleine Aufkraft draus geschöpft... ...und ich glaube, dass ist das Wichtigste an der Kunst.
00:19:28: Das sind die treibende Kraft, die dahinter steckt und die unheimlich bereichendes.
00:19:35: Wenn man malt, wenn man zeichnet, wenn wir generell künstlerisch tätig sind ist man sehr im Hier- und Im Jetzt, man ist sehr fokussiert Man setzt sich mit sich selbst auseinander und mit der Umgebung Und das hilft enorm dass man einfach mit der Welt und mit sich selber im Kontakt bleibt.
00:19:53: Das heißt macht es für dich die Faszination aus am Zeichnen und Malen?
00:19:57: Ja!
00:19:58: Es ist ja eine Auseinandersetzung Dingen, die einen aufregen oder die anderen beruhigen und egal womit man sich gerade beschäftigt.
00:20:10: Der eigene Blick wird im selben Moment unheimlich weit aber gleichzeitig auch unheimlig fokussiert.
00:20:17: Welche Angebote wirst du dann ab September unterrichten?
00:20:22: Ja ich freue mich sehr!
00:20:23: Ich darf am Herbst Malerei- und Zeichnung unterrichten und bin sehr herzlich von der Monika aufgenommen worden.
00:20:29: Es handelt sich dabei um ein Angebot für Kinder zwischen acht und zwanzig Jahren.
00:20:34: Und es startet mit einem sehr offenen Zugang zur Kunst zum kreativen Prozess, die Kinder dürfen experimentieren lernen Farben kennen und dürfen ihren ureigenen Spaß an der Kunst fortsetzen.
00:20:51: Denn um das geht's eigentlich!
00:20:53: Erst mit zunehmenden Alter gehts dann immer mehr darum dass man die Fertigkeiten Dass man die verbessert und übt.
00:21:02: Und dass man dann auch das Handwerkzeug bekommt, um das zu zeichnen auf ein Blatt Papier zu bekommen, auf eine Leinwand was man vom äußeren Auge und auch vom inneren Auge sieht.
00:21:17: Begleitet wird das Ganze von Kunsttherie und von Komposition- und Farbelehre, Kunstgeschichtlichen Wissen ein bisschen am Background wissen und das soll auch dabei unterstützen, dass man seinen eigenen Platz in der Welt der Kunst findet.
00:21:34: Dass man wirklich seinen eigenen Weg nicht verliert.
00:21:39: Welche Techniken und Materialien werden eine Rolle spielen?
00:21:43: Was erwartet die Kinder und Jugendlichen, die sich anmelden bei dir?
00:21:47: Also wir arbeiten mit ganz klassischen Materialien zunächst, mit Grafit-Stiften.
00:21:53: Mit Filzstiften, Bleistiften und Farbstiften Buntstifte, Coage, Aquarelle, Acryl, Öl alles was man so kennt.
00:22:01: Und darüber hinaus wenn wir dann ins Dreidimensionale gehen wird sicher auch Holz dabei sein verschiedenste Materialien wie Modelliermassen, Papemaché die eine neue Dimension eröffnen.
00:22:14: wenn es um Objektgestaltung geht
00:22:17: muss man da besonders talentiert sein, um sich für so einen Kurs anzumelden.
00:22:21: oder reicht es auch wenn man einfach nur Interesse hat einmal eine neue Kunstrichtung ausprobieren zu wollen?
00:22:28: Ich habe Begabungen.
00:22:29: Tragen wir alle in uns und ich bin davon überzeugt das wichtigste Merkmal dafür dass man geeignet ist für so ein Kurs ist, dass ein Kind Spaß daran hat und das zeigt schon die Begabe und das Potenzial an.
00:22:48: Denn das Wichtigste sicher beim kreativen Schaffen ist, dass man neugierig ist.
00:22:52: Freude am Tun hat und letztendlich dann auch die Bereitschaft zeigt etwas kreativ umzusetzen,
00:22:59: d.h.,
00:22:59: dass man wirklich ins Tun kommt.
00:23:02: Wenn man jetzt ein Musikinstrument in der Musikschule lernt, ist es ja so... besten Fall, dass man auch unter der Woche sicher immer wieder das Instrument hernimmt und was übt.
00:23:12: Wird es da dann auch irgendwelche Arbeitsaufträge geben die du den Kindern mitgibst, dass sie irgendetwas fertigstellen sollen?
00:23:18: Ja durch Übung, durch regelmäßiges Üben lernt man das Handwerkzeug.
00:23:25: Es wird geläufig etwas was ich sehe, was ich mir vorstelle aufs Papier zu bringen Und das wird sicher auch mit dabei sein in Form eines Skizzenbuchers, damit die Kinder auch lernen, Routine im Zeichnen zu entwickeln.
00:23:43: und mit der zunehmenden Fertigkeit.
00:23:46: Und mit der handwerklichen Technik und mit einer Selbstverständlichkeit, mit der man etwas zur Papier bringt, in seinem Buch zeichnet indem er alle Hürden überwindet und jede Angst vorm weißem Blattpapier rückt dann der Fokus zuneimend weg von diesen handwerklichen Techniken, die selbstverständlich werden.
00:24:07: Und letztendlich rückt dann der Fokus hin einfach wirklich zu diesem kreativen Schaffen und dem Prozess dass man in einen Flow kommt indem man sie künstlerisch ausdrücken kann und auch seine Wirkung seiner eigenen sieht.
00:24:22: Also tatsächlich ganz viel parallel zum Musikinstrument.
00:24:26: Ja, das sehe ich.
00:24:27: Hör' ich jetzt auch sehr gespannt zu meinen Kolleginnen sowohl da Emilia als auch jetzt Doris ist.
00:24:35: Das Schöne ist... Ich kenne ja jetzt viele Schülerinnen und Schüler der Musikschule nicht nur meine eigenen sondern auch die der anderen Klassen und ich sehe dass so viel Begabung oft ein bisschen verloren geht, weil es eben vielleicht nicht genau das geeignete Instrument ist oder weil jemand sehr unglaublich musikalisch ist.
00:24:59: Aber vielleicht dass das Instrument nicht genau da ist wo die Umsetzung funktioniert?
00:25:05: Oder jemand ist unglaublich beweglich und sehr körper... begabt und kann sich unglaublich über den Körper ausdrücken.
00:25:16: Und das ist jetzt noch das nächste, dass wir auch Talente haben die da mit diesem Fach auch an die Oberfläche geholt werden.
00:25:27: Für mich ist es natürlich unglaublich schön wenn wir so wie wir sie jetzt beim Musical gesehen haben, wenn alle Dinge dann noch ineinander fließen bei Konzerten mit den Künstlern der Malereiklasse vielleicht zusammen tun können.
00:25:45: Oder wenn Projekte entstehen und sich Kinder finden, die sich sonst im Alltag oder in der Schule oder vielleicht auch im Freundeskreis nie begegnen würden da plötzlich Kontakt zueinander finden und über die Kunst oder dieses Malen, dieses Spiegeln, dieses Singen zueinander finden, einen Austausch haben und sich wirklich auch ein bisschen spüren lernen in dieser Welt wo alles recht schnell ist.
00:26:14: Ist das ein unglaubliches Geschenk an unsere nächste Generation?
00:26:19: An unsere Kinder- und Jugendliche?
00:26:22: Gute Überleitung an meine nächste Frage, die gilt an euch alle drei.
00:26:26: Was würdet ihr sagen?
00:26:27: Welche Rolle spielen Kunst und Kreativität gerade so in dieser heutigen Zeit in einer Welt, die zunehmend immer digitaler wird?
00:26:38: Also ich glaube das ist das Um-und-Auf dass man eben im Fokussieren lernt, dass man aufmerksam bleibt, dass dass man wahrnehmen lernt, dass man auch zu schätzen lernt was sich um einen herum so abspielt und das man ein den Austausch tritt damit.
00:26:59: Jetzt ist es in der Bildenden Kunst, in der Malerei nicht unbedingt der Austauscht, dass ich mit jemandem darüber rede.
00:27:06: aber sobald ich mir Gedanken darüber mache wie geht's mir in dieser Welt oder wie sehe ich die Welt?
00:27:13: Und wie sehen die Welt andere Und wie gehen wir miteinander um, dann kann eigentlich gar nichts schiefgehen für die Zukunft.
00:27:22: Weil man verliert einfach nicht den Boden unter den Füßen auch wenn er träumt und wenn man fantasiert – das gehört bei den Kindern wahnsinnig dazu!
00:27:31: Wenn es um Malen und Zeichnen geht sieht man schon mal den ganz kleinen bei den Kopfhüßern, die sie am Beginn zeichnen und wie sie die Welt halt sehen.
00:27:40: Also man darf ja diesen besonderen Blick, denn man muss dann nicht verlieren!
00:27:44: Man muss dann auch durchs Handwerkzeug oder so nicht verliert und verbauen.
00:27:48: Sondern man kann ihn begleiten.
00:27:52: dass man selbst ein starkes Individuum in dieser Zeit wird ohne den Kontakt zueinander zu verlieren.
00:27:58: Ja voll!
00:27:59: Und ich glaube aber das das in jeder Kunstform fast sehr individuell ist wie sich das ausdrückt.
00:28:07: Und ich sage dann gleich gerne noch was spezifischer Zuschauerspiel und Gesang und Tanz dazu, aber was es alles gemeinsam hat ist einfach die Kunst des was extrem persönliches.
00:28:18: da geht man so nah an sich dran und an seine eigenen Gefühle und Gedanken und Wahrnehmungen.
00:28:26: und das glaube ich dahin zu schauen soll auch gelernt sein.
00:28:31: Es gibt so viel gerade in unserer Welt sehr nach außen Und ich finde Kunst, wenn man sie wirklich intensiv betreibt, geht es ja nach innen.
00:28:43: Das finde ich total schön und total wichtig.
00:28:44: Und das merke ich selber habe ich extrem stark noch mal gelernt... ...in meiner intensiven Kunstausbildung damals an der Academy.
00:28:55: Ich sehe es auch jetzt an meinen Schülern und Schülerinnen.
00:28:59: Das find' ich total Schön und Wichtig!
00:29:02: Beim Schauspiel und beim Tanz geht das natürlich schon auf die Bühne in einem Zeichen, was dann wiederum für Selbstbewusstsein auch sehr gut ist.
00:29:10: Wenn man einfach lernt wie man sich ausdrückt und wie man es zeigen möchte und kann.
00:29:18: Aber auch wichtig zu lernen dass es nicht immer nur die schönsten Seiten sein muss, die man zeigt Ja, alles ist super und toll.
00:29:28: Und wie keine Ahnung auf Instagram und TikTok das übliche ist, dass man halt einfach nur das zeigt was gar nicht wahr ist sondern dass man auch wirklich in die Gefühle geht und sich selber neu entdeckt und dann halt jetzt wenn es um die Bühne geht anderen zeigt und die mit Füllen lasst und die in die Geschichte mitnimmt was auch immer man erzählt.
00:29:53: Monica gibt's dir irgendwas hinzuzufügen?
00:29:55: Ja, ich bin jetzt ganz überwältigt von den schönen Worten die die Kolleginnen da gefunden haben.
00:30:05: Aber ihr habt auch ein bisschen darüber nachgedacht.
00:30:09: es geht schon sehr viel ums zeigen und herzeigen sich auch präsentieren in allen Fächern auch später bei der ersten Ausstellung, es wird auch gezeigt und den Mut zu haben dass ich mich zeige.
00:30:27: Was vielleicht nicht ganz perfekt ist aber das bin ich!
00:30:30: Ich stehe auf der Bühne und singe, tanze ich mal ein Bild und das zeig' ich euch Und das ist etwas mit jemandem teilen.
00:30:40: Auch andere darf Freude dranhaben lassen und dieses sich zeigen oder auch nach innen schauen ist etwas, was überhaupt in der Welt.
00:30:53: einfach in den Kontakt treten mit den anderen.
00:30:56: Finde ich einfach das Wesentliche dran.
00:30:58: und diese Musik- und Kunstschule die jetzt sozusagen schon da ist, die ist nicht das neue Erfundenes.
00:31:07: es ist
00:31:09: eben
00:31:09: auch mit dem kommenden Schuljahr möglich und rechtlich auf gute Beine gestellt.
00:31:18: und auch seitens des Landes gibt es da neue Statuten die man annehmen kann.
00:31:24: Und wir haben dann Leerpläne, wir haben eine Übersicht wie das abzulaufen hat oder kann.
00:31:31: also sowas ist ja nicht nur ein Ein Regelwerk, das uns einschränkt.
00:31:35: Sondern es gibt einfach auch eine gewisse Stabilität und auch Qualitätssicherung für uns als Musik- und Kunstschulen in Zukunft.
00:31:42: Dass wir uns daran ein bisschen orientieren können.
00:31:45: Und gleichzeitig bittet uns doch noch unser Unterricht so viel Freiheit dass wir einfach oft auf das wie die Kinder sich entwickeln unglaublich eingehen können nicht alle über einen Kamm scheren müssen.
00:32:00: Das heißt das nicht, wenn wir ein Lehrplan verfolgen, dass wir dann alle gleich machen sondern einfach auch zeigen, dass Wir gut sind in dem was wir tun.
00:32:11: Bauen wir jetzt so ein bisschen den Blick in die Zukunft richten wie soll sich die Schule in den kommenden Jahren weiter entwickeln?
00:32:19: Für mich ist ausschlaggebend , dass wir ein sehr ausgelogenes Angebot haben und sobald etwas fehlt, wird das sehr schnell sichtbar.
00:32:30: Es ist auch in den letzten Jahren schon oft danach gefragt worden.
00:32:35: kann man irgendwann einmal malen es ist schon irgendjemand hat gehört das könnte mal kommen und dann fangt sich das ganze so ein bisschen schon selber zu zu brodeln an und dass das will dann kommen.
00:32:48: Und auf das vertraue ich, dass dort wo wirklich was fehlt, dass es ein bisschen aufploppt.
00:32:52: Da möchte ich die Chancen auch nutzen und gleichzeitig aber auch den Rückhalt haben zu sagen ja, ich kann das jetzt auch wirklich umsetzen.
00:33:01: Das braucht natürlich viele Komponenten, die da in einem Strang ziehen, aber da sind wir in der Musikschli Wieselburg wirklich von allen Seiten gut unterstützt, dann möchte ich mich an dieser Stelle auch bedanken bei allen Verantwortlichen die Musikschule auch tragen.
00:33:16: Das ist ein gutes Netz das wir da haben und wir fühlen uns da sehr wertgeschätzt und es ist ein gutes Arbeiten!
00:33:26: Was wenn du dir persönlich für die Zukunft der Musik- und Kunstschulen?
00:33:30: Die Musik-und Kunstschulle überhaupt sind natürlich jetzt viel freier für mehrere Kinder da.
00:33:41: Wenn man ein paar Jahrzehnte zurückdenkt, dann gab es halt ein paar Blasinstrumente und das war's!
00:33:46: Und jetzt haben wir schon so großes Angebot, dass wird sich noch erweitern... Ich wünsche mir, dass möglichst viele Kinder-und Jugendliche damit in Kontakt treten können.
00:34:00: Wichtig ist, dass man sich da einmal spürt, ob ich ein Instrumentspiel tanze, singe oder male.
00:34:05: Dass man sich einmal spüren lernt, ob das lang ist oder kurz.
00:34:09: Ob ich das anwende oder nicht?
00:34:11: Das ist in jedem Fall etwas wo die Persönlichkeit wachsen kann.
00:34:15: Wo Kinder und Jugendliche nicht nur dann diese Fähigkeit lernen sondern einfach auch für ihre Persönlichkeit und ihr Leben was mitnehmen.
00:34:24: Und da wünsche ich mir das möglichst viele damit in Berührung kommen können und nicht, dass irgendwie auf so einem elite Platz steht.
00:34:34: Sondern das wir die Chance einfach allen geben oder möglichst allen geben zu uns zu kommen.
00:34:42: Ja, herzlichen Dank für die tollen Antworten, die wir bis jetzt bekommen haben.
00:34:46: Wir starten jetzt traditionell in unsere Schnellfrage-Runde.
00:34:49: Das heißt ich stelle euch eine Frage und ihr reihum.
00:34:53: Sagt es einfach das was euch als erstes dazu einfällt?
00:34:57: Genau!
00:34:59: Wer hat euch künstlerisch besonders geprägt
00:35:02: Monika?
00:35:03: Meine erste Lehrerin in der Musikschule Wieselburg, die Maria Rupf
00:35:08: meine Tante tatsächlich meine tante die ich immer schon als bunten Vogel wahrgenommen habe, die immer schon gemalt hat.
00:35:16: Emilia?
00:35:18: Meine Gesangstlehrerin Midori Disky Berger und mein Schauspiellehrer an der Uni Norbert Hollowbeck.
00:35:25: Was wollte dir als Kind unbedingt werden?
00:35:30: Das weiß ich gar nicht mehr so genau.
00:35:32: Ich weiss nur, dass ich damals im Fernsehen beim Seniorenklub eine Flüttistin gesehen habe und das hat mich wahnsinnig fasziniert diese Querflütte!
00:35:43: Und die ist mir dann geblieben bis jetzt.
00:35:47: Als Kind wusste ich sicher nicht was sich werden wollte weil mich alles interessiert hat.
00:35:54: Emilia?
00:35:56: Das Erste was ich immer werden wollte als Kind war Mama Tatsächlich.
00:36:01: Und dann als Jugendliche ziemlich schnell Musik getauschteten.
00:36:06: Gibt es ein künstlerisches Talent, das ihr gerne zusätzlich noch hättet?
00:36:11: Ja, dass ist tatsächlich das Malgen!
00:36:14: Es kann nämlich wirklich gar nicht gut.
00:36:16: Na ja da bist du jetzt bestens versorgt.
00:36:20: Ich würde gerne Dello spielen können.
00:36:23: Emilia... Ach
00:36:26: ich würd auch gern malen können aber das ist soweit weg, das habe ich schon aufgegeben.
00:36:30: Ja, wer weiß?
00:36:30: Jetzt kommt die Gelegenheit dazu.
00:36:35: Welcher Eigenschaft braucht ein guter Künstler oder eine Künstlerin unbedingt?
00:36:41: Ich glaube das man mutig sein muss und dass man eigentlich auch immer ein bisschen... Also die Neugierde ist schon gefallen von Doris einfach neugierig sein, mutig seien!
00:36:53: Ich glaub mutig.
00:36:54: Mutig sein.
00:36:55: Ich glaube auch mutig und motiviert muss man sein.
00:37:00: Mein erster Gedanke war auch mutig, aber weil das jetzt schon zweimal gefallen ist, war nicht fleißig.
00:37:07: Ein Wort, dass Kunst für euch beschreibt?
00:37:12: Jetzt bin ich direkt vom Künstlerin sein schon ein bisschen weg und befinde mich in einer unglaublich schönen Aufgabe des Koordinierens als Musikschulleiterin.
00:37:25: Aber künstlerisch aktiv sein bedeutet natürlich sich mit sich auseinanderzusetzen.
00:37:35: Das ist der Dinge, die man als junger Künstler am meisten tut und das man dann einfach von dem er noch weiterhin auch immer wachsende Leben viel mitnimmt.
00:37:48: Und das ist etwas, dass mir sehr viel gegeben hat in meinen jungen Jahren.
00:37:53: Thores
00:37:54: Kunst heißt für mich Leben und Wirken?
00:37:57: Emilia
00:37:59: Aber ich glaube Emotion und Ausdruckskraft.
00:38:03: Wenn ihr einem jungen Menschen in einen Satz erklären müsstet, warum sich Musik, Schauspiel oder Kunst lohnen?
00:38:10: Was würdet ihr sagen?
00:38:14: Du darfst hier ganz du selbst sein Und du darfst dich anstrengen und es ist trotzdem nicht mühsam.
00:38:23: Das kommt ein bisschen drauf an wie man sieht.
00:38:26: natürlich Es ist alles eine Sichtweise aber das ist jetzt nicht Einsatz.
00:38:30: Aber wir haben jetzt gerade einen Wettbewerb gespielt, da waren ganz junge Talente im Vormarsch.
00:38:40: Wir haben eine Stelle vom Papageno aus dem Vogelfänger umgedichtet in den Tönefänger aber der lässt seine Tönen auch gleich wieder frei weil die Töner wollen frei sein und das geht auch ein bisschen um Freiheit.
00:38:54: Wenn man künstlerisch aktiv ist dann hat man auch eine Spurfreiheit vielleicht gewonnen.
00:39:00: Kunst lohnt sich, weil sie einem selbst gehört und weil man aber auch damit gehört wird.
00:39:08: Und gesehen wird und wahrgenommen wird.
00:39:14: Weil es Abwechslung ins Leben bringt.
00:39:17: Ich glaube das kreative verbindet alles miteinander.
00:39:21: Wir haben heute so viele Sachen gesagt, warum sich Kunst lohnt und ich glaube einzeln wird total vergessen.
00:39:27: Das war das erste was mir eingefallen ist.
00:39:28: es macht einfach mega Spaß!
00:39:31: Das ist glaube ich auch ganz wichtig.
00:39:34: Absolut.
00:39:34: So eine
00:39:35: Freude dran?
00:39:36: Ja
00:39:36: absolut.
00:39:37: und diese Freude war so sorry dass ich jetzt reinkriege.
00:39:41: die war wirklich jetzt bei den letzten Projekten oder auch jetzt beim Wettbewerb oder beim Musical kleinen, feinen Klassenabenden auch wenn die Nervosität da ist.
00:39:52: Auch wenn es brickelt im kleinen Konzertsaal Es ist einfach die Freude immer da.
00:39:59: Die Freude, ich kann es jetzt endlich spielen!
00:40:02: Die Oma sitzt und sich schon so drauf freut, dass das Enkel jetzt das Lied vorspielt aber auch eben die großen Sachen.
00:40:08: also dieser Spaß und die Freuden... Also mir ist lieber das Wort Freude als Spaß weil der Spaß hat immer ein bisschen auch so ein Entertainment weiter.
00:40:17: Ich freue mich am Ton.
00:40:18: Also die FreUDE, das jetzt wirklich alles auszuleben genau
00:40:23: Ist irgendwas,
00:40:24: was wer von euch noch hinzufügen möchte?
00:40:28: Ja also bei Freude muss ich sofort an den ersten Schnupper Workshop denken.
00:40:32: Zum
00:40:32: Malerei der mich sehr überrascht hat weil so viele Kinder da waren mit ihren Eltern und wirklich in allen Altersgruppen die Kinder wirklich beider Sache waren haben wir zu richtig die freudend diese Energie gespürt.
00:40:48: Also ich verstehe was die Monika meint.
00:40:53: Kurz ein Schnupper-Werkshop bei Doris in unserer Schnuppervoche der Musikschule.
00:41:00: Zwei Stunden sind uns natürlich viel zu kurz geworden, das war die, wo Kinder wollten dann gar nicht nach Hause gehen und wir haben uns dann überlegt vielleicht ist es doch noch nötig nochmal so einen Schnuppa-Workshop zu machen und das haben wir auch geschafft.
00:41:17: Wir peilen einmal den vierzehnten Juni an, wo wir das nochmal versuchen laden da gerne alle interessierten Ein sich bei uns einzufinden.
00:41:28: Aber es gibt auch beim großen Musikschulfest am achtundzwanzigsten Juni, das unser ganz... eine Feier ist für alle die in der Musikschule sind oder Angehörige oder einfach nur Musik und und Kunst genießen wollen, auch sich mit Doris ein bisschen zu unterhalten.
00:41:46: Einfach zu fragen was gibt's denn da?
00:41:48: Und was macht ihr da?
00:41:49: Vielleicht hat sie das eine oder andere noch dabei wo man was probieren kann oder einfach anschauen kann und sich kennen lernen kann und bei ein bissel etwas zu essen, guten Kaffee und sehr gut das selbstgemachte Milchspeise muss ich sagen.
00:42:02: unsere Eltern backen sehr gut.
00:42:07: Kann man sich einen schönen Musikschulabschluss kann man genießen.
00:42:13: Emilia, möchtest du auch noch was sagen?
00:42:15: Ja vielleicht noch als letztes das ich einfach finde dass sich Kunst und Musik auszahlt weil es für jeden erfüllend ist also für die die zuschauen und für die selber machen und ich find das total cool.
00:42:29: dass die Musikschule sich so weit entwickelt und weiterentwickelt hat auch schon und ich freue mich auf alles was kommt!
00:42:36: Dann sage ich herzlichen Dank für eure vielen tollen Antworten heute.
00:42:42: Die heutige Folge hat gezeigt, dass die Weiterentwicklung zur Musik- und Kunstschule weit mehr ist als eine organisatorische Veränderung – sie eröffnet ganz viele neue Möglichkeiten für junge Menschen um ihre Talente zu entdecken, ihre Persönlichkeit zu entfalten.
00:42:57: Ein herzliches Dankeschön an meine Gäste Monika Vipre, Emilia Heige und Doris Mehofer für das interessante Gespräch und die Einblicke in ihre Arbeit sowie in der Zukunft der Musik- und Kunstschule Wieselburg.
00:43:12: Danke, dass ihr heute hier wart!
00:43:14: Vielen Dank,
00:43:15: danke euch!
00:43:17: Wenn Sie mehr über das Angebot der Musik- und Kunstschule erfahren möchten, finden Sie Informationen auf den Kanälen der Musikschule und der Website der Stadtgemeinde.
00:43:27: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:43:28: Ich freue mich wenn sie auch bei der nächsten Folge von Welle Wieselburg wieder mit dabei sind.
00:43:32: Bis zum nächsten Mal.
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