Folge 40 | Städtepartnerschaft verbindet

Shownotes

Zu Gast Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek aus Einbeck und Wieselburgs Bürgermeister Dr. Josef Leitner.

Seit fast 40 Jahren verbindet Wieselburg und Einbeck (bzw. Kreiensen) eine lebendige Städtepartnerschaft. In dieser Jubiläumsfolge von „Welle Wieselburg“ begrüßen wir die Bürgermeisterin von Einbeck, Dr. Sabine Michalek, sowie Wieselburgs Bürgermeister Dr. Josef Leitner zum gemeinsamen Gespräch.

Passend zum 50-jährigen Stadtjubiläum von Wieselburg blicken wir zurück auf die Entstehung der Partnerschaft, sprechen über persönliche Begegnungen, gemeinsame Werte und die Bedeutung solcher Verbindungen in einer immer stärker vernetzten Welt. Wie entsteht eigentlich eine Städtepartnerschaft? Warum sind solche Beziehungen auch heute noch wichtig? Welche Gemeinsamkeiten verbinden Einbeck und Wieselburg und worin unterscheiden sich die beiden Städte?

Eine Folge über Begegnungen, gelebte europäische Freundschaft und darüber, wie Städte über Grenzen hinweg zusammenwachsen können.

Moderation: Klara Wangler Gäste: Dr. Sabine Michalek, Dr. Josef Leitner Redaktion: Stadtgemeinde Wieselburg, Gabriela Dorn-Scheruga Audioproduktion & Technik: Wangler Media Logo: c Leerzeichen

Links: https://www.einbeck.de

https://www.wieselburg.gv.at/rathaus/stadtpolitik/partnergemeinden?swordlist%5B0%5D=Einbeck&nocache=1

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00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Welle Wieselburg.

00:00:15: In dieser Episode steht die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Wieselsburg und der deutschen Stadt Einbeck im Mittelpunkt.

00:00:23: Zu Gast sind heute die Bürgermeisterin aus Einbecks Frau Dr.

00:00:26: Sabine Michelek sowie der Wiesleburger Bürgemeister Dr.

00:00:29: Josef Leitner.

00:00:31: Einberg liegt im Süden Niedersachsens zwischen Göttingen und Hannover, hat rund dreißigtausend Einwohnerinnen.

00:00:39: Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre eindrucksvolle Fachwerkaltstadt und ihre lange Bier-Tradition.

00:00:46: Mit Wieselburg verbindet Einberg seit fast vierzig Jahren eine enge Städtepartnerschaft mit vielen persönlichen Begegnungen, gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Erinnerungen.

00:00:57: Zum besonderen Anlass ist auch Heuer wieder eine Delegation aus Einbeck in Wieselburg, denn Wiesalburg hat am achten Mai das fünfzigjährige Stadtjubiläum gefeiert.

00:01:07: Einen schönen Moment also um auf die Freundschaft mit der Partnerstadt Einbecks zurück zu blicken!

00:01:12: Wir sprechen heute darüber wie Städtepartnerschaften entstehen, warum sie auch heute noch wichtig sind und wie diese Verbindung zwischen Einbecken und Wiesleburg gelebt wird politisch, kulturell und persönlich.

00:01:24: Herzlich willkommen Frau Bürgermeisterin Michalek!

00:01:27: Und herzlich Willkommen Bürgemeister Josef Leidner.

00:01:31: Ja, Frau Bürgemeisterin wie würden Sie Ihre Stadt jemanden beschreiben der Einbeck noch nie besucht hat?

00:01:37: Wir sind eine Landstadt und sie haben es ja vorhin in ihrer Anboderation schon so schön gesagt wenn sie in unsere Haltstadt kommen dann werden sie vier Jahrhunderte zurückgeworfen durch unsere Fachwerkkulisse Und wenn Sie in unsere Lokale gehen, dann können sie unser traditionelles Bier verkosten und wir haben jetzt seit zehn Jahren noch ein weiteres Highlight dazu bekommen.

00:02:00: Nämlich die größte Automodilausstellung Europas mit einer Zeitreise durch die Mobilitätsgeschichte mit dem PS-Speicher.

00:02:09: also das sind unsere drei Highlights Oldtimer Fachwerk und Bier.

00:02:14: Seit wann sind Sie Bürgermeisterin von Einbeck?

00:02:17: Ich bin zum ersten Mal zur Bürgemeisterin gewählt worden, als die Gemeinde Kreinsen.

00:02:24: Das ist die erste Partnerstadt der Stadtgemeinde Wieselburg mit der Stadt Einbecks fusioniert hat und wir haben diese Partnerschaft mit der Gemeinde Stadtgemeinden Wiesleburg geerbt und wir freuen uns dass wir so eine tolle Partnerstadt in Österreich bekommen konnten.

00:02:45: Wie war Ihr Werdegang?

00:02:47: Und was war dann Ihre Motivation, dieses Amt zu übernehmen?

00:02:51: Ich bin ausgebildete Agraringenieurin und wir sind in den Jahr zwei Tausend Eins mit unserer Familie nach Einweg gekommen.

00:02:58: Mein Mann hat beim größten deutschen Pflanzensüchter der in Einweg Zuhause ist bei der KWS Saat Agi eine Stelle angenommen und wir hatten zwei kleine Kinder und ich bin dort mitgezogen als Familie Und ich bin dort in der Elternarbeit groß geworden.

00:03:16: Ich bin dann in den Stadtrat gewählt worden, im Jahr zwei Tausend sechs und zwölf standen dann eben Bürgermeisterkandidaten an und dann habe ich gesagt, ich möchte mich in dieser Stadt einbringen und einige Dinge verbessern Und dann bin ich zum Jahrzehnte Bürgermeisterin gewählt worden, bin im Jahrzehn und zwanzig wiedergewählt worden.

00:03:35: Und mache es jetzt schon dreizehn Jahre.

00:03:38: Auch schon eine ganz schöne Zeit!

00:03:40: Das ist eine sehr schöne Zeit, eine sehr Schöne Aufgabe in der ich mich ja sehr gut widerfinde.

00:03:47: Was schätzen Sie ganz persönlich besonders an Einbeck?

00:03:52: Die Nähe zu den Menschen... Die Einbäcker sind manchmal ein wenig scheu im ersten Moment, aber wenn man dann Kontakt aufgenommen hat und wenn man sich gegenseitig ins Herz geschlossen hat.

00:04:04: Dann sind es tiefe Freundschaften und gute Gespräche.

00:04:08: Es ist eine wirklich eine Landstadt bodenständig, aber durch die großen Firmen, die wir eben auch haben in dem Automobilbereich und im Bereich der Pflanzenzüchtungen eben auch eine moderne Stadt so dass wir eben international sind und das schätze ich sehr.

00:04:23: Seb, wie oft warst du schon in Einbeck?

00:04:27: Das kann ich jetzt gar nicht beantworten.

00:04:29: Weil durch diese langjährige Partnerschaft ich immer wieder in dazumals Grenzen bzw.

00:04:37: jetzt, denn die letzten Jahre an Einbecks gewesen bin aber immer wieder und mit sehr schönen Erinnerungen.

00:04:44: Wenn Du von Erinnerung sprichst was ist immer so Dein erster Gedanke wenn Du an Einbek denkst?

00:04:50: Freunde und Freundinnen warten auf uns und wir verbringen dann schöne Tage miteinander.

00:04:57: Wir lernen voneinander, immer wieder wenn wir von Einbeck nach Hause fahren habe ich dann so gewisse Eindrücke wo ich dann sage das könnten wir in Wieselburg auch so

00:05:10: machen.

00:05:11: Wie ist diese Partnerschaft zwischen Wieslburg und Einbecks entstanden?

00:05:15: Wer hatte damals die Idee dazu?

00:05:18: Da gibt es eine sehr lange Geschichte dazu Kann das nur so weit nacherzählen?

00:05:23: Ich war natürlich noch nicht dabei, dass nach Vorgesprächen im Jahre die damalige Wieselbürger Bürgermeister Karl Hager und der damalige Bürgermeister, Werner Helmker eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet haben.

00:05:42: Und aus dieser Partnerschaft ist dann Freundschaft geworden über die ganzen Jahre.

00:05:48: Ich denke es wird so gewesen sein wie oft wenn Beziehungen geknüpft werden.

00:05:54: Man versteht sich gut!

00:05:56: Und dass diesen Gut verstehen wird.

00:05:58: ein gutes Zusammentun, ein gutes Zusammenarbeiten und den Pflegen dieser Beziehung aus denen er sich freundschaften entwickeln

00:06:06: kann.

00:06:06: Welche Ziele standen da am Anfang im Vordergrund?

00:06:10: Naja, Ziele.

00:06:11: Ich möchte es so formulieren voneinander zu lernen.

00:06:14: Ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt mit den anderen zu kommunizieren und dann eben immer wieder Termine zu haben, wo man sich persönlich trifft.

00:06:25: Das ist das Entscheidende!

00:06:26: Man kann telefonieren, man kann E-Mail schicken und alles Mögliche kann man machen.

00:06:30: aber sobald man sich sieht, kann man dann Partnerschaft auch tatsächlich pflegen und sobalddman sich sieht auch kreativ voneinander lernen.

00:06:41: Die mag es einfach nur festzuhren dass man das ein bisschen griffiger machen kann anhand eines Beispiels vom letzten Jahr.

00:06:48: da gibt ein Einbäcker-Wimmelbuch.

00:06:52: Für Kinder ist das ja auch ganz was Großartiges und wir haben das in Wieselburg nicht, wie werden es umsetzen?

00:06:59: Also ein Wieslburger Wimmel Buch wird es bald einmal geben.

00:07:03: oder um ein anderes Beispiel herzunehmen ich denke dass gerade so bei der Erschliessung mit die Radwege Hier Einbeck doch schon sehr vieles gemacht hat.

00:07:15: Wir haben in Wieselburg jetzt die letzten paar Jahre auch entsprechend nachgezogen.

00:07:20: und am dritten Punkt möchte ich auch noch erwähnen, dass diese wunderbare Altstadt dieser Stadtkehren von der historischen Vermarktung da habe ich für mich schon vor einigen Jahren mitgenommen das wir eigentlich in Wueselburg auch genug genug Fundament haben für den Geschichtstourismus.

00:07:39: Und aus denen heraus, haben wir jetzt da doch schon Stadtspaziergänge und andere historische Aktivitäten herausgearbeitet – und siehe da!

00:07:48: Sie kommen alle gut an.

00:07:51: Wir haben natürlich diesen historischen Stadtkern überhaupt nicht.

00:07:54: Das ist kein Vergleich zur Einbeck.

00:07:55: Aber wir haben doch einiges vorzuweisen am historischen Kulturgut was es gilt auch entsprechend nach außen zu tragen um Menschen einzuladen nach Wieselburg zu

00:08:04: kommen.".

00:08:06: Welche Bedeutung hatten Städte-Partnerschaften besonders in den Neunzehnachtzigerjahren?

00:08:12: Also da kann ich vielleicht einen Beitrag lesen, ohne zu wissen wie es wirklich gewesen ist.

00:08:17: Aber eines darf man nicht vergessen das war noch ein Zeitpunkt der hat es diesen äsernen Vorrang noch gegeben.

00:08:24: also da isst man ja in West und Mitteleuropa eingesperrt, eingeschlossen gewesen bzw.

00:08:32: sich andersherum betrachtet.

00:08:34: es hat ja kaum Möglichkeiten gegeben aus Südosteuropa oder andere Regionen entsprechend zu ergründen weil es schlicht und der Griff nicht gegangen ist.

00:08:45: das ist der eine Punkt.

00:08:47: und der andere Punkt wir waren da auch noch nicht Teil der europäischen Union Das vergisst man immer.

00:08:53: Also sprich eben, das sind schon ganz wichtige Punkte gewesen so denke ich mir dass wir eben wie es so schön ein bisschen in der Welt hinauskommt.

00:09:02: Dass die Menschen einfach andere Länder kennenlernen und die Kultur kennenlernen Gemeinsamkeiten versuchen zu entdecken und das ist glaube ich das essentielle, dass wir eben dieses gemeinsame Vordergrund stellen und weniger das Trennende.

00:09:18: Und je länger wir uns kennen umso mehr ja kriegt man dann Vertrauen zueinander.

00:09:24: und Ich glaube das ist ganz ganz wichtig gerade in den heutigen Zeiten und ich glaube selbst du hast es grade so richtig erklärt Wir waren damals noch sehr stark geteilt in Europa.

00:09:38: Ja, letzten dreißigvierzig Jahren hat sich ja unglaublich viel gewandelt.

00:09:41: Aber wir merken gerade jetzt wieder wie das ganze europäisches System wieder fragiler wird und da ist es umso wichtiger dass wir so langjährige Beziehungen haben denn wenn man miteinander spricht Wenn man sich miteinander gut versteht dann fällt es einem viel schwerer gegeneinander Krieg zu führen.

00:10:01: Das ist die wichtige Botschaft glaube ich dabei.

00:10:04: Da sind wir schon mitten in der nächsten Frage drinnen, warum es auch heute noch von Vorteilsstädte-Partnerschaften zu haben.

00:10:10: Warum ist das so wichtig?

00:10:12: Einfach!

00:10:13: über seinen Tellerrand hinauszuschauen, aus seinem eigenen Dunstkreis rauszukommen.

00:10:17: Aus seinem eigenen Suppentopf rauszugucken ist es sowas von wichtig und man lernt voneinander.

00:10:24: Sepp hat ja wunderbare Beispiele genannt was er aus Einweg mitgenommen hat und mir geht's ja ähnlich dass ich ganz viel eben aus Wieselburg mitbringe und versuche bei uns umzusetzen.

00:10:36: aber das wir die Menschen zueinander bringen, dass man gemeinsame Werte teilt sich gegenseitig zu verstehen und das Positive des Gegenübers einfach mit nach Hause zu nehmen, um dieses Verständnis füreinanderzuhaben.

00:10:51: Das ist so was von essentiell!

00:10:54: Und wir teilen ja die gemeinsamen europäischen Werte wie Frieden und Freiheit, Demokratie, Gleichberechtigung – das ist ja etwas, was wir alle gemeinsam haben.

00:11:04: Und glaube ich wenn wir das über Städtegrenzen oder Ländergrenzen hinaus eben pflegen können dann sind Bender, die unser Demokratiennetz eben auch ganz stark stärken.

00:11:17: Wie wird jetzt seine städte Partnerschaft konkret gepflegt?

00:11:20: Natürlich man besucht sich gegenseitig aber was gibt es da noch für Wege?

00:11:25: Ja, wir haben ja dann untereinander auch gerade als ihr Hochwasser hattet.

00:11:29: Haben wir uns ausgetauscht?

00:11:30: Als wir Hochwasser hatten habt ihr angerufen gefragt braucht ihr irgendwas?

00:11:35: also das sind so Freundschaften wo wir dann gesagt haben wow!

00:11:38: Das ist toll dass man eben auch mal seine Nöte auch teilen kann.

00:11:42: Wir haben telefoniert und Videokonferenzen gemacht aber wir machen dann auch.

00:11:47: bei unseren Treffen zeigen wir dann eben auch Schätze bei uns.

00:11:51: Wir machen Unternehmensbesuche gestern im Haubeversum, was wir ganz unglaublich schönes Event gehabt haben.

00:12:00: Wir haben euch den Perlspeicher gezeigt und die Brauerei besucht.

00:12:07: Das sind eben diese Dinge, die wir die gegenseitigen Schätze zeigen.

00:12:12: Wir machen gegenseITige Arbeitsgespräche wo wir dann die Arbeiten in der Verwaltung, in der Politik uns gegenseItig vorstellen.

00:12:22: Und da lerne ich zum Beispiel sehr stark davon, wie ihr eurer Wärmenetz zum Beispiel ausgebaut habt in den letzten Jahren oder diese Fünfe-Auszeichnung des Ökologische das Nachhaltige.

00:12:35: Das sind so Beispiele wo man dann voneinander lernen und profitieren kann Und das gemeinsame Essen trinken, das ist auch ganz wichtig.

00:12:44: Dass man zusammen quasi die Nahrungsmittel der Region verkosten darf.

00:12:49: Ihr werdet hier bei uns Grünkohl und Pinkel kriegen!

00:12:53: Wir bekommen bei euch Bratwurst und diese wunderbaren Spezialitäten aus der Region.

00:12:59: den heurigen, den wunderbaren Wein hier.

00:13:01: Und das sind so Themen... Das geht dann über das rein geistige Austausch hinaus, sondern wenn man gemeinsam ist und trinkt, das verbindet unglaublich!

00:13:11: Hast du da was zu ergänzen?

00:13:13: Also Frau Bögermeisterin, dem ist nichts hinzuzufügen.

00:13:18: Hat Einberg noch weitere Partnerstädte?

00:13:23: Ja wir haben insgesamt fünf Partnerstätten.

00:13:27: Wir haben insbesondere mit Frankreich eine lange Partnerstadt, die ist schon in den Sechzigerjahren entstanden.

00:13:34: Das hat eben diese Tradition dieser deutsch-französischen Beziehungen.

00:13:39: Wir waren ja ganz lange Erbfeinde und aus diesem Erb feinden wurde dann durch Schalde Gold und Konrad Adenauer nach dem Zweiten Weltkrieg eben diese Offensive gestartet.

00:13:50: zu sagen wir müssen diese beiden Völker weder miteinander verbinden, diese europäische Brücke aufbauen.

00:13:57: Wir haben mit Polen eine Partnerschaft, weil nach dem Zweiten Weltkrieg viele Menschen aus dem jetzigen Polen vertrieben wurden und einige eben in Einbeck quasi ihre neue Heimat gefunden haben.

00:14:14: Das ist die damalige Stadt Paczkał jetzt polnisch-paczko.

00:14:19: Wir haben nach der Wende in Deutschland, Thüringen ist ein Partnerstadt, der Stadt Arta in eine Partnerschaft geschlossen und wir haben einen amerikanischen Partnerschaftszuschätzung noch in New Hampshire, Kien heißt die Stadt.

00:14:38: Wie schaut es denn Wieselburg aus?

00:14:39: Hat Wiesleburg auch weitere Partnerstädte?

00:14:43: Wir sind dermaßen auf Endbeck konzentriert da ist kein... Platz dafür, Spaß beiseite.

00:14:50: Wir haben uns wirklich auf Einbeck konzentriert in diesen Jahrzehnten und das war eigentlich dann darüber hinaus kein Wetter als Thema.

00:15:00: Wo siehst du so die Gemeinsamkeiten zwischen Einbecks und Wieselburg?

00:15:05: Ja da gibt es ja jede Menge!

00:15:08: Also ich glaube wir sind im Kleinen das was Einbecken in Deutschland ist Stadt und Land.

00:15:14: Wir sind ja viel kleiner, auch flächenmäßig und einwohnermäßig genauso.

00:15:21: Aber Stadt- und Land ist sozusagen einen gewissen

00:15:24: Reiz.

00:15:26: Wir sind beides Bierstädte.

00:15:29: Die Brautradition wird in beiden Städten seit Jahrhunderten praktiziert und gelebt.

00:15:37: wir sind Städte die viel Historisches haben zwar unterschiedlich historisches, aber auch vielhistorisches.

00:15:46: Wir sind aber auch Städte die durchaus im industriellen Sektor sozusagen das Stichwort Autozulieferindustrie ganz ganz wichtige Firmen haben.

00:15:54: bei uns ist es die Firma ZKW Lichtsysteme GmbH und wir haben auch meiner Ansicht nach Gerade wenn es die Durchwägung der Kommunen geht, ähnliche Ansätze sozusagen ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsstellen immer zu ermöglichen.

00:16:20: Und das sind schon sehr viele, sehr viele Gemeinsamkeiten, die wir haben.

00:16:26: Wollen Sie da gerne noch was anfügen?

00:16:28: Ja also bei mir steht auf meiner Auf meinem kleinen Sprechzettel steht hier auch Bier und ZKW-Automobilisulieferer.

00:16:37: Wir haben auch ein kleines Automobilcluster mit Kaiser Dura Oppermann, da haben wir eben große Herausforderungen jetzt auch mit dieser Decarbonisierung also unsere Energieversorgung umstellen.

00:16:51: Und ich glaube das ist eben auch etwas was die Automobilzulieführer glaube ich auch beschäftigen wird in der Zukunft wie wir das gemeinsam meistern.

00:16:59: Da haben wir ähnliche Herausforderungen für die Industriearbeitsplätze, die uns wirklich wichtig sind in den einzelnen Städten.

00:17:08: Und wie kriegen wir es in der Zukunft hin, unsere Städte energiefreundlich oder umweltfreundliche zu beheizen und mit Energie zu versorgen?

00:17:18: Ich glaube das ist etwas so ein Zukunftsaufgaben die uns beiden bevorstehen.

00:17:24: Da können wir sehr stark von einer profitieren wenn wir gemeinsame Ideen entwickeln oder uns eben unterschiedliche Ansätze anschauen, wie wir diese Herausforderungen gemeinsam meistern können.

00:17:34: Also da möchte ich mir anhängern und so bin ich recht geben.

00:17:40: Wenn es einen wesentlichen Standortfaktor gibt, den man tatsächlich in einer Kommune beeinflussen kann – und das nachhaltig!

00:17:51: Dann ist das die Energiefrage.

00:17:53: Und wenn man der Schaft zu lösen, und das ist im urbanen Raum nicht einfach.

00:17:58: Das ist nicht einfach!

00:17:59: Da ist man sozusagen fokussiert auf gewisse Bereiche der erneuerbaren Energien.

00:18:03: da kann man nicht alles ausschöpfen.

00:18:06: Also es hat eine stichwürdigen Ratte.

00:18:07: Es geht nicht.

00:18:10: Aber wenn das gelingt, diesen wesentlichen Standortfaktor sowohl für Wirtschaft als auch für Bürgerinnen und Bürger autonomer und planbarer zu gestalten dann hat man als Standort meiner Männer nach einen großen Vorteil.

00:18:24: Und das beschäftigt unsere beiden Städte schon sehr lange.

00:18:27: also es geschieht auch sehr viel aber wir sind da mittendrin im Transformationsprozess.

00:18:33: Also da kann ich noch mal anschließen Das ist im Stadtgebiet sehr groß, weil wir eine Kernstadt haben mit die anderen rundherum wohnen.

00:18:49: Wir haben auch viele landwirtschaftliche Fläche und gute landwirtschaftlichen Böden.

00:18:54: Und wir haben aber trotzdem gesagt, Wir möchten Windenergie Vorranggebiete ausweisen und wir haben jetzt selbst acht Windräder stehen.

00:19:04: Dann auf dem Berg haben wir unsere Stadtwerke noch drei weitere Windräde und es sind noch zehn geplant auf unserem Stadtgebiet und das eben gemeinsam mit der Bevölkerung umzusetzen diese Energie die wir quasi von einer Naturgeschenke bekommen den wind einfach so zu nutzen Das ist ein großer Aber wir haben es gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern geschafft, dass wir eben gesagt haben Wir fokussieren uns auf wenige Standorte und bauen dort die Windräder hin.

00:19:33: Und von der Photovoltaik sind wir natürlich durch unsere nördliche Lage nicht so gut begünstigt wie in die südlichen Länder.

00:19:41: aber auch dort werden wir jetzt Vorranggebiete ausweisen.

00:19:44: Was uns dann eben jetzt beschäftigt, wie kriegen wir jetzt diese Energie eben gespeichert?

00:19:50: Wie kriegen wir die Energie transportiert.

00:19:53: Wie können sie selbst nutzen?

00:19:54: Wie können wir Gas und Öl ersetzen durch natürliche Energieformen?

00:20:00: Das ist ein großer Prozess und da habt ihr eben genauso die gleichen Ansätze mit eurem Nahwärmenetz was bei euch schon liegt, was wir eben jetzt auch planen müssen für die Zukunft.

00:20:14: in die Haushalte bekommen.

00:20:15: Großes Thema!

00:20:16: Also ganz viele Gemeinsamkeiten, aber es gibt bestimmt auch Unterschiede?

00:20:21: Natürlich gibt's die... Wir haben zum Beispiel kein Museum mit dieser Art von Epic.

00:20:30: Das ist ja der PS-Speicher also das bin ich schon ehrlich.

00:20:37: und diese wunderbaren Fachwerksbarten beispielsweise haben wir auch nicht.

00:20:42: Ja und bei uns fehlt einfach das Klima, der Wein.

00:20:47: Was ihr habt diese wunderbare Natur die Marillen, die Wachau solche diese Nähe und diese wunderbaren Berge die ihr habt den Ötscher... Das Skifahren.

00:20:57: also das ist bei mir persönlich eben auch so eine leidenschaftliche Schiefererin Da bin ich euch ein bisschen neidig darum, um diese wunderbare Naturhaut so drum herum.

00:21:09: Bei uns ist es auch etwas sügelig aber ja zum Skifahren fahre ich schon lieber in die richtig kurden Berge.

00:21:19: Gibt's irgendwas was die jeweils andere Stadt besonders gut macht?

00:21:26: Jede Menge, also wie gesagt jede Stadt hat ihre Alleinstellungsmerkmale und das aufzuzählen ist jetzt gar nicht so einfach.

00:21:36: Aber ich möchte es nochmal betonen was ich vorhin schon gesagt habe diesen Geschichtstourismus da hat uns Endbeck einiges voraus und da wollen wir aufholen aber in diesem Sinne dass in einer viel intensiveren Bewusstsein unserer historischen, kulturellen, alleinstellungsmerkmale selbstbewusster Indie-Vermarktung übergehen.

00:22:01: Also das ist zum Beispiel sowas wo ich nach Einbeck blicke und vorhin habe auch schon andere Beispiele gesagt.

00:22:10: Und wie gesagt das Wimmelbuch wird es muss ein Wiesnlburger Wimmelpuch geben!

00:22:18: Ja, was ich sehr schätze ist euer Forschungsstandort.

00:22:21: Ihr seid ja Fachhochschul-Standort F&E Zentrum der Fachhochschule Wiener Neustadt und ihr spezialisiert euch eben auf diese nachhaltigen Technologie die in Agrarwissenschaften leben.

00:22:33: zu mit so einem Umweltforschung und das ist glaube ich ein wahnsinniges Zukunftsthema und da bin ich schon ja schaue ich immer schon mit Neid darauf eure Kinderuniversität in den Sommerferien macht, wie ihr diese Kulturbildung macht.

00:22:51: Also das sind schon wirklich tolle Vorteile die ihr habt und wo wir wirklich Nachholbedarf haben.

00:22:59: und wir versuchen eben gerade die Kinder Uni im Kleinen nachzuahmen.

00:23:03: Wir haben jetzt einen Mindmachraum, also Mathematik Informatik Naturwissenschaftentechnikraum wo eben die kinderspielerischen diese Naturwissenschaften herangeführt werden.

00:23:13: Wir versuchen in unserem Ferienpass auch die Kinderuni ein wenig im Kleine zu kopieren Und das sind eben diese Beispiele, die man auf der Partnerschaft schon schön mitnehmen kann und dann versuchen auf seine speziellen Bedürfnisse anzupassen.

00:23:28: Das ist wunderbar!

00:23:30: Welche Ideen gibt es für die Zukunft der Partnerschaft?

00:23:36: Auf den was wir jetzt da gesetzt haben das Wetter zu entwickeln.

00:23:39: Also Revolutionen finden nicht statt aber Evolution findet statt.

00:23:46: Ich bin zur tiefsten überzeugt, dass das was in den letzten Jahrzehnten wir eben erarbeitet haben voreinander gelernt haben auch in Zukunft stattfinden wird.

00:23:56: Also da bin ich sehr hoffnungsvoll.

00:23:59: und auf der anderen Seite um noch ein letztes Beispiel zu nennen wie wir mit diesen Extremwetterereignissen umgehen also Da habe ich mich auch sehr intensiv mit den Gegebenheiten in Einbeck auseinandergesetzt, wie ein Becker damit umgeht.

00:24:16: Wir haben alle das same Thema und der Umgang damit ist es höchst interessant, um wiederum einen Punkt des Lernens noch einmal

00:24:26: darzulegen.".

00:24:30: Es ist immer wichtig, dass sich auf unterschiedlichen Ebenen die Menschen begegnen können.

00:24:36: Die Bürgermeister-Ebene, die super passt und stimmt.

00:24:40: Aber auch unsere beiden Stadträte, Gemeinderäte miteinander haben da einen tollen Austausch unter den Menschen.

00:24:46: Teilweise treffen sie sich dann auch unterjährig noch mal... Bevor er wird

00:24:50: zum Beispiel?

00:24:51: Genau, die Filme treffen

00:24:53: sich ab und an.

00:24:55: Und eben aber auch Freunde aus dem, treffen immer zur Himmelfahrt entwickelt haben, die treffen sich unterjährig zusammen.

00:25:05: Das Eulenfest

00:25:06: kommt

00:25:06: zu uns

00:25:07: bei uns der Weihnachtsmarkt wo es eine Einbeckerdelegation kommt.

00:25:11: also da gibt's unterschiedliche Formate des gegenseitigen Austausches beziehungsweise auch Besuches wo man auch voneinander profitiert.

00:25:21: und wenn wir das schaffen wenn diese Stimmung, die jetzt bei uns eben so wunderbar klappt und das müssen wir einfach in neue Generationen überführen.

00:25:31: Wenn es dort neue Verantwortliche im Bereich des Gemeinderates, des Stadtrates gibt dass man immer andere Menschen auch mal mitbringen, dass sie diese wunderbare Nähe hier.

00:25:40: Diese Freundschaft, diese Herzlichkeit die wir hier im Wieselburg immer spüren dürfen wenn das auch anderer erleben dann können wir das eben zurückgeben und dann können sich neue Bänder knüpfen und so wächst es langsam in die Zukunft.

00:25:52: vielleicht können wir auch noch die Musikschulen mal zusammenspannen oder andere Bereiche.

00:25:57: also wir sind da lang sich so toll aufgestellt wie eure Musikschule, aber diesen Gedanken den ihr gestern eben auch ausgeführt hat zu sagen diese Kulturbildung.

00:26:09: Dass man malen künstlichen Ausdruck tanzen dass man das alles in einer Schule vereinigt.

00:26:14: Das ist ein großartiger Gedanke Denn das kommt eben im Alltagsunterricht schon oft zu kurz.

00:26:21: Und es ist so wichtig, dass sie die Kinder und Jugendlichen auf diese herausfordernde Zukunft gut vorbereitet sind.

00:26:29: Es reicht nicht nur Wissen ansohäufend – ich glaube, die Landeshauptfrau hat das wunderbar gestern zum Ausdruck gebracht, die diese Halbwärtszeit des Wissens ist so kurz!

00:26:38: Wir müssen den Kindern unterschiedliche Arten des Umgangs mit Zukunftsthemen umbringen unterbrochen sein.

00:26:47: im Kreativität und Flexibilität vor allem.

00:26:50: Und das ist es, glaube ich was man durch musikalische Bildung, durch Malerei, durch Ausdrucks-, gestalterischen Ausdruck, was man da lernen kann.

00:27:01: Das ist eine unglaubliche, ein unglaublicher Schatz von dem die Kinder profitieren können.

00:27:08: Ja vielen Dank Sowelt!

00:27:10: In unserem Podcast gibt es immer gegen Ende dann so eine traditionelle Schnellfrage Runde.

00:27:15: Das heißt, ich stelle eine Frage und sie sagen spontan was ihnen als erstes einfällt.

00:27:23: Wie würden Sie Wieselburg mit drei Begriffen beschreiben?

00:27:27: Mehr vom Leben!

00:27:29: Sehr schön!

00:27:31: Seppi würdest du ein Back in drei Worten beschrieben?

00:27:35: Historisch Stadt-und Land Freundschaft.

00:27:41: Was muss man in Einbeck unbedingt einmal gemacht oder gesehen haben?

00:27:46: Eine Einbecker-Bierprobe gemacht haben.

00:27:50: Selbst wie schaut es dein Wieselburger aus?

00:27:52: Na zum Beispiel eine Wieselpurgabierprober gemacht

00:27:54: haben!

00:27:58: Welche regionale Spezialität würden Sie einem Besucher in Einbek empfehlen?

00:28:03: Ich bin schon wieder beim Bier.

00:28:06: Nein, wir haben jetzt für den Sommer für die Damen Apparolen mit Radler

00:28:12: Apparol mit Radler.

00:28:14: Schmeckt lecker!

00:28:15: Klingt interessant, Sepp?

00:28:19: Also wir haben so viele Betriebe mit dermaßen herrlichen Lebensmitteln also ich würde das gar nicht näher ausführen.

00:28:28: Das beginnt beim Eis und hört bei der Wurst ein Bier auf.

00:28:31: Wir haben soviel tolle Lebensmittelproduzenten im kleinen wie im großen und es ist schon eine große Stärke in Wieselburg.

00:28:42: Die letzte Frage geht an beide.

00:28:44: Wenn Wieselburg und Einbeck gemeinsam einen Werbeslogan hätten, wie würde der lauten?

00:28:51: Also eine Werbeslogen von unserer Partnerschaft.

00:28:54: Genau!

00:28:55: Das steht auf der Bank oben, die mir geschenkt worden ist.

00:29:01: Frau Bügermeister, was steht da rum?

00:29:03: Bank der Freundschaft?

00:29:07: Ja, vielen herzlichen Dank für das nette Gespräch.

00:29:10: Wir freuen uns sehr, dass Sie sich heute die Zeit genommen haben in unser Podcaststudio zu kommen damit die Wieselburgerinnen und Wieserburgers See- und Einbeck etwas besser kennenlernen können!

00:29:19: Vielen dank liebe Frau Bürgermeisterin Michalek.

00:29:22: Danke auch dir lieber selbst, dass du dir auch die Zeit nehmen hast und uns die Partnerschaft mit Einbecken etwas näher vorgestellt hast.

00:29:29: Und zu guter Letzt darf ich mich auch bei Ihnen bedanken, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer fürs dranbleiben.

00:29:35: Wir freuen uns wenn Sie beim nächsten Podcast von Welle Wieselburg wieder mit dabei sind.

00:29:39: Auf Wiedersehen!

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